Planung dauert noch ein Jahr

Baubeginn am Schulzentrum frühestens in 2018

Langenhagen (gg). „Gebaut wird noch lange nicht“, hatte Sozialdezernentin Monika Gotzes-Karrasch vor Kurzem zum Status quo des wegen mangelnden Brandschutzes im Sommer 2015 teilweise stillgelegten Schulzentrums, Konrad-Adenauer-Straße, gesagt. Im Pressegespräch erklärt Bürgermeister Mirko Heuer nun, dass im vergangenen Jahr viel passiert sei. Zunächst sei dafür gesorgt worden, dass der Schulbetrieb (mittels Container-Aufstellung) aufrechterhalten wurde. Dann folgte das Eckpunktepapier des Rates, aufgesetzt von der Mehrheitsfraktion von SPD und Grünen. „Darin sind Vorgaben, aber auch Beschränkungen“, betont der Bürgermeister mit Hinweis auf die Standortfestlegung, aber „es ist nicht ein Nicht-Beachten dieser Vorgaben, sondern eine zusätzliche Leistung der Stadtverwaltung, wenn zusätzliche Standorte geprüft werden.“
Jens Kerkhoff von der Bielefelder Constrata Ingenieurgesellschaft mbH tritt dabei als Berater in Erscheinung. Er erklärte: „Die Projektbeschreibung ist originäre Bauherrenaufgabe. Später müssen die Wünsche bewertet und umformuliert werden in das, was baulich umsetzbar ist.“ Noch vor der Sommerpause, Ende Juni, soll die Lenkungsgruppe tagen und dann Zahlen, Daten und Fakten vorgelegt bekommen. Was ist am bisherigen Standort des Schulzentrums mit Gymnasium und IGS an der Konrad-Adenauer-Straße baubar und in welcher Zeit und was nicht? Jens Kerkhoff will wegen der Nachteile am bisherigen Standort Alternativen vorschlagen. Welche das genau sind, nannte er nicht. „Eine Sanierung im Bestand, am bisherigen Standort, Stück um Stück, mit zehnjähriger Baudauer ist nicht lebbar. Wir müssen anders denken“, sagt Mirko Heuer. Welche Grundstücke von der Stadtverwaltung als Alternativstandorte geprüft werden, nannte er nicht. Er ergänzt: „Klar ist, dass die Bagger nicht im Jahr 2017 am Schulzentrum zu Werke sein werden.“ Die Auftragsvergabe soll bald laufen, damit der Schulbau im Jahr 2018 losgehen kann.