Polizei rückte vielfach aus

Einsätze in der Silvesternacht

Langenhagen. Die Feierlaune der Langenhagener zu Silvester verursachte einige Polizeieinsätze. Die Beamten rückten zur Walsroder Straße aus. Anwohner hatten sich über Lärm beschwert, der von einer größeren Personengruppe ausgehe. Als die Beamten vor Ort waren, hatte sich die Lage bereits beruhigt.
An der Theodor-Heuss-Straße geriet ein hölzerner Blumenkasten in Brand, vermutlich durch Feuerwerkskörper. Dieser war an einem Wohnhaus unterhalb eines
Fensters montiert. Die Feuerwehr konnte diesen schnell löschen, so dass kein Gebäudeschaden entstand.
Von der Fußgängerbrücke über die B522 (Flughafenstraße) sollen Jugendliche Feuerwerkskörper geworfen haben, so die Meldung eines Verkehrsteilnehmers. Zu Schaden kam niemand. Die Jugendlichen hatten sich bereits vor Eintreffen der Polizei entfernt.
An der Walsroder Straße beschädigte ein Feuerwerkskörper die Balkonfensterscheibe eines Wohnhauses im dritten Obergeschoss, während sich der Eigentümer auf dem
Balkon aufhielt.
Ein ein 23-Jähriger steht im Verdacht, an der Robert-Koch-Straße eine Leuchtkugel in Richtung einer Personengruppe geschossen zu haben. Verletzt wurde niemand. Nach Aussagen eines 32- und 27-Jährigen verfehlte die Leuchtkugel die Personen nur knapp. Kurz zuvor hatten zwei Gruppen von Feiernden in unmittelbarer Nähe zueinander Feuerwerkskörper gezündet.
Es entwickelte sich eine körperliche Auseinandersetzung, in deren Verlauf der 23-jährige mutmaßliche Schütze und dessen 45-jährige Mutter durch Schläge verletzt wurden. Die eingesetzten Polizisten konnten die Lage beruhigen. Es wurden Strafverfahren Verfahren wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung und Verstoßes gegen das Waffengesetz gegen den mutmaßlichen Schützen und Körperverletzung aufgrund der geschilderten folgenden Auseinandersetzung eingeleitet. Die Schreckschusswaffe wurde sichergestellt.