„Präzise, schnell und sicher im Einsatz“

Regionsfeuerwehr-Abschnittsleiter Volker Kluth (rechts) ehrte Robert Ahrens für 75-jährige Mitgliedschaft; Ortsbrandmeister Ralf Dankenbring (links) gratulierte. (Foto: G. Gosewisch)

Großes Lob für Ortsfeuerwehr, Ehrung für Robert Ahrens

Kaltenweide (gg). Ein in Bezug auf das Leistungsvermögen hohes Niveau attestiert Volker Kluth, stellvertretender Regionsfeuerwehr-Abschnittsleiter (Brandabschnitt fünf), der Ortsfeuerwehr bei der Jahresversammlung im Gerätehaus an der Zellerie. Er betonte zudem: „Die Abarbeitung der Aufträge erfolgt präzise, schnell und sicher.“ Höchst professionell seien die Ehrenamtlichen im Einsatz. Besonders erfreulich sei, so Volker Kluth, die Quote der Mitglieder der Jugendfeuerwehr, die in den aktiven Dienst wechseln. Mit „normalen Einsatzzahlen, aber besonders schlimmen Einsatzarten“ beschrieb Ortsbrandmeister Ralf Dankenbring die Jahresbilanz. Innerhalb von zwei Wochen nahmen sich im vergangenen Sommer am S-Bahn-Gleis zwei Personen das Leben, die Ortsfeuerwehr sicherte das Umfeld und betreute Zugführer und Passagiere. Unter den 55 Einsätzen in der Jahressumme gab es 13 Feuerlöscharbeiten und sieben Unfall-Aufräumarbeiten auf der A352. Die Ortsfeuerwehr hat 55 Aktive, davon 49 Männer und sechs Frauen. Acht Beförderungen wurden von Stadtbrandmeister Arne Boy bestätigt: Oberfeuerwehrmann - Gero Tospann, Felix Dankowsky, Sascha Gallinat, Steffi Kleine; Erster Hauptfeuerwehrmann – Christian Lange; Hauptfeuerwehrmann – Benjamin Mahnkopf-Schirra; Löschmeister – Philipp Neumann; Oberlöschmeister – Andreas Wohlers. Aus der Jugendfeuerwehr in den aktiven Dienst übernommen wurden Lennert Vogelsang und Firat Eren. Ehrung für langjährige Mitgliedschaft wurde Henning Bremer (25 Jahre) und Norbert Haseler (40 Jahre) zuteil. Eine außerordentliche Würdigung für 75-jährige Mitgliedschaft erhielt der frühere Ortsbrandmeister Robert Ahrens.
Die Probleme am Gerätehaus-Standort Zellerie, der wegen der chauffierenden Eltern an der benachbarten Grundschule zugeparkt ist, sprach Ralf Dankenbring abschließend an: „Ich habe jahrelang gepredigt, dass der Standort hier nicht super ist. Nun sind wir einen Schritt weiter.“ Das bestätigte Bürgermeister Mirko Heuer: „Rat und Verwaltung sind sich zum Standortproblem einig. Schade, dass die Fläche des ehemaligen NP-Marktes keine Erweiterungsfläche bietet.“ So gehe die Standortsuche weiter, aber die Raumplanung sei auch in Vorbereitung – eine Übereinstimmung mit dem Gerätehaus-Plan in Godshorn. Mirko Heuer ergänzte: „Der von der Politik vorgegebene Zeitplan 2018 ist nicht zu halten, es wird aber in annehmbarer Zeit realisiert.“