Premiere gelang wie im Bilderbuch

Organisator Michael Hannemann bereitete für das Hoffest stundenlang den gebratenen Spargel vor. (Foto: K. Raap)

Hoffest zum ersten Mal bei Reßmeyer

Krähenwinkel (kr). Da kann man ohne Übertreibung von einer Bilderbuch-Premiere sprechen: War das beliebte Krähenwinkeler Hoffest bisher immer äußerst erfolgreich bei Edgar Schmidt-Nordmeyer beheimatet, so waren die Gastgeber diesmal erstmals Anke Reßmeyer und ihr Lebensgefährte Kai Sievers. Mit dem alten Grundstück an der Walsroder Straße 248 war eine besondere Kulisse mit tollem Ambiente gefunden. Erstmals geschichtlich erwähnt wurde das Grundstück übrigens schon 1585 als Drenshof. Seit 1758, also seit 260 Jahren, ist der Hof ununterbrochen im Besitz der Familie Reßmeyer. Anke Reßmeyer sprach zwar zunächst noch von einem Probelauf, mit Sicherheit dürfte sie letztlich genauso begeistert gewesen sein wie die anderen Besucher, und davon gab es Hunderte. Cheforganisator Michael Hannemann und alle Beteiligten konnten stolz sein über die Resonanz dieser Veranstaltung. Mit Edgar Schmidt-Nordmeier und Klaus Flügel standen ihm allerdings auch zwei erfahrene Planer und Macher zur Seite. Unter dem Motto „Laut und leise“ lief zum Auftakt des Hoffestes ein Gottesdienst mit der Lektorin Susann Lichterfeld. Für stimmungsvolle musikalische Beiträge sorgten der Chor der Grundschule Krähenwinkel unter der Leitung von Gabriela Kasten und der Posaunenchor der Matthias-Claudius-Gemeinde mit ihrem Dirigenten Robert Klassen.
Auf dem von einem imposanten Baumbestand umgebenen Festplatz registrierten die Besucher mit Genugtuung das großzügige Sitzplatzangebot. Das lukullische Angebot, präsentiert von den teilnehmenden Vereinen, wurde intensiv genutzt. Im Angebot unter anderem würzige Würstchen aller Art, leckere Waffeln und eine riesige Kuchenpalette vom DRK. Ein Renner auch die gebratenen Spargelstücke mit Sambal-Sauce. Stundenlang sorgte Michael Hannemann, Chef vom Stadt-Paura und den „Likedeelern“, an der heißen Pfanne für Nachschub. Frisch gezapftes Bier und gut gekühlter Wein wurden ebenso konsumiert wie die Palette von Nichtalkoholika. Die Kinder freuten sich über ein Kettenkarussell und bestaunten zwei niedliche, frisch geborene, schwarze Lämmer. Auch die Informationen kamen nicht zu kurz. Für Fragen konventioneller und Bio-Bewirtschaftung stand Landwirt Schmidt-Nordmeier zur Verfügung. Als versierter Moderator glänzte Klaus Flügel. Für musikalische Unterhaltung sorgte eine Gruppe von Jagdhornbläsern und das bestens aufgelegte Young Spirit Orchestra.