Prognosen zur Nutzung erstellt

Betriebskonzept des neuen Schwimmbads

Langenhagen (gg). Bernhard Döhner, Vorsitzender des Betriebsausschusses Schwimmbad-Neubau, ist zuversichtlich. Erneut gab es einen baubegleitenden Workshop mit, aus seiner Sicht, sehr positivem Verlauf. Workshops finden als Ergänzung zu den Sitzungen statt, sind nicht-öffentlich. Ausschuss-Mitglieder, Planer und Mitarbeiter des Stadtverwaltung-Eigenbetriebs treffen sich zum fachlichen Austausch. „Wolfgang Debus von der Betreibergesellschaft GMF hat zum Betriebskonzept informiert“, berichtet Bernhard Döhner im Pressegespräch zum Workshop-Verlauf. Einmal mehr sei klar geworden, dass das neue Schwimmbad in Langenhagen ein relatives Alleinstellungsmerkmal habe, nämlich das Fehlen der Sole. Gebaut wird an der Theodor-Heuss-Straße ein kombiniertes Sport- und Freizeitbad mit Sauna. Erfahrungswerte bringen die Marketingexperten zu der Prognose, dass rund 184.200 zahlende Besucher pro Jahr das neue Schwimmbad nutzen werden. „Über die Höhe der Eintrittspreise wurde noch nicht gesprochen. Zur Kenntnis genommen haben die Ausschuss-Mitglieder im Workshop ein Konzept zur Tarifstruktur. Das soll schlicht und einfach aufgebaut sein“, erklärt Bernhard Döhner. Demnach sollen Kinder bis zu einer Körperlänge von 99 Zentimenter freien Eintritt haben. Es wird einen Ganztagestarif für die Sauna geben, der mit der Nutzung ab 10 Uhr vormittags billiger ist als ab 14 Uhr. Wer zeitlich begrenzt nur das Sportbecken nutzen will, zahlt weniger, als die Nutzer des Freizeitbereichs. Anreize soll es für die Benutzung des Restaurants geben. Die GMF hat die Gastronomie-Organisation inne. Genauere Festlegungen zur Eintrittspreis-Struktur folgen frühestens in einigen Monaten beim nächsten Workshop. Bernhard Döhner ergänzt zum Zeitplan: „Die Fertigstellung des Schwimmbad-Neubaus verzögert sich um rund drei Monate. Eröffnung wird sicherlich im Frühling 2017 sein.“