Protestaktion am Gymnasium

Maren Hoffmeister unterstützte mit ihren Kollegen den bundesweiten Aktionstag.

UNESCO-Woche für kulturelle Bildung

Langenhagen. Die Kunstlehrer am Gymnasium haben sich am bundesweiten Aktionstag „UNESCO-Woche für kulturelle Bildung“ mithilfe einer Verhüllungsaktion beteiligt. Mit dieser Aktion soll auf die Bedeutung des Kunstunterrichts an Schulen aufmerksam gemacht werden und auf die Notwendigkeit, für alle Schulformen weiterhin Kunstpädagogen auszubilden. Hintergrund ist der Hinweis des Fachverbands für Kunstpädagogik zu entsprechenden Defiziten in der Bildungspolitik: „Damit Schülerinnen und Schüler mit Bildern selbstbestimmt und reflektiert umgehen können, bedarf es auch heute spezieller Fertigkeiten und Fähigkeiten, die besonders im Kunstunterricht vermittelt werden. Ästhetische Erfahrungsprozesse werden im Kunstunterricht gefördert. Fantasie, Ideenreichtum und Experimentierfähigkeit werden ausgebildet und die Schlüsselkompetenz Kreativität entwickelt.“
Maren Hoffmeister, Kunstlehrerin am Gymnasium Langenhagen, hat demonstrativ die Ausstellungswände verhüllt, auf den nackten Plakatwänden wurden die Pressemitteilungen präsentiert. Mit dieser Aktion wollten die Kunstlehrer des Gymnasiums, wie Maren Hoffmeister betonte, darauf hinweisen, wie viel an Farbigkeit und Kreativität in der Schule verloren ginge, wenn der Kunstunterricht eingeschränkt würde und die Schüler nicht mehr die Möglichkeit bekämen, sich mit Kunst auseinanderzusetzen und unter Anleitung von Kunstpädagogen selbst kreativ tätig werden zu können.