Qualität der Gewässer schlecht

Ratsherr Michael Horn kritisiert Verwaltung

Langenhagen (gg). Um Auskunft zum Zustand der Fließgewässerin Langenhagen bat Ratsherr Michael Horn (Grüne) die Stadtverwaltung bereits im vergangen Mai. Die Antwort ließ auf sich warten. Nachdem das ECHO berichtete (Ausgabe vom 19. Oktober, Seite 2) gibt es nun Informationen. Michael Horn erklärt zusammenfassend: „Zur Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie (geltendes Gesetz) gibt es in Langenhagen keine klare Zuständigkeit; eine Fristverlängerung für die Umsetzung bis zum 20. Dezember 2021 wurde jedoch erwirkt.“ Die Stadtverwaltung bewertet den Zustand der Langenhagener Fließgewässer (gemäß den Bewertungskriterien von 2014) unbefriedigend bis schlecht. Für die Renaturierung von Fließgewässern ist im Langenhagener Haushalt kein Geld vorgesehen. Maßnahmen zur Verbesserung der Gewässerqualität würden zu Hundert Prozent gefördert werden, vom Land zu 90 Prozent und von der Region zu 10 Prozent. Michael Horn sagt: „Ob diesbezüglich bereits Anträge gestellt wurden oder geplant sind, ist unbekannt.“ Sein Fazit: „Die Verwaltung hat bei der gesetzlichen Pflicht zur Verbesserung der Oberflächengewässer in Langenhagen ihre Hausaufgaben nicht gemacht und vermeidet durch geschicktes Verwaltungshandeln die vorgeschriebene aber zeitaufwendige Beteiligung der Öffentlichkeit.“