Radeln mit sportlichem Akzent

Dass Kinder den Erwachsenen fordern können zeigten Constantin Ressler (von links) und Marc Mielen, beide elf Jahre alt und U13 beim Radsport-Club, die beim Volksradfahren flott unterwegs waren; hier an der Station Zellerie in Kaltenweide, wo Agnes Dybowski und Lars Baumgarte die Registrierung durchführten. (Foto: G. Gosewisch)

Gelungenes Volksradfahren, attraktive Stationen

Langenhagen. So hatten sie sich das vorgestellt, endlich Sonne nach den vielen Regentagen. Die Organisatoren des Radsport-Clubs (RC) Blau-Gelb, die Verantwortlichen an den sechs Kontrollstellen und die rund 400 Teilnehmer wurden beim Volksradfahren vom Wetter verwöhnt. Die Route führte durch das gesamte Stadtgebiet, durch alle Ortsteile. Es herrschte eine außerordentlich fröhliche Stimmung, besonders bei den zahlreichen Familien, die mit Mutter, Vater, Kindern und häufig auch den Großeltern unterwegs waren. Und auch Bürgermeister Mirko Heuer nahm teil, begleitet von seiner Frau Astrid. Das Volksradfahren ist kein Wettkampf. Mitmachen und Durchhalten sind Ziele, die sich jeder Teilnehmer selber stecken kann. So sind sportliche Akzente möglich.
Wie in den Vorjahren fehlte unter den Teilnehmern das mittlere Alter", berichtet RC-Organisator Walter Euhus. Damit meint er die 20- bis 30-Jährigen. Erst die jungen Familien sind am Radfahren wieder interessiert. "Schade, aber offensichtlich nicht zu ändern", meinen Klaus Tast, RC-Vorsitzender, und Walter Euhus. Es bleibt das positive Fazit: „Diese Veranstaltung macht einfach Spaß und rechtfertigt den großen Aufwand, den der Verein mit zahlreichen Helfern betreiben muß. Und dank des Sponsorings des Flughafen-Betriebs und des Sportring-Engagements kann diese nicht ganz billige und mit wetterbedingten Risiken behaftete Veranstaltung auch aus finanzieller Sicht bewältigt werden.“
Großer Andrang herrschte teilweise an den Verpflegungsstationen der Kontrollstellen, besonders am Restaurant Jägerhof, wo Chef Cord Kelle selber mit Hand anlegte.