Realitätsnahe Übung

Dichter Qualm zog im Übungseinsatz aus den Haus. (Foto: C. Hasse)

Feuerwehr nutzte Abbruchhaus

Godshorn. Nur selten bekommen die ehrenamtlichen Einsatzkräfte die Möglichkeit, unter realitätsnahen Bedingungen zu üben. Am Sonnabendabend bot sich die Chance in einem Abbruchhaus in der Straße Am Moore einen kontrollierten Brand ausbrechen zu lassen. Unter der Übungsleitung des stellvertretenden Ortsbrandmeisters Michael Schuster rückten 20 Godshorner Einsatzkräfte nach Sirenenalarm gegen 18.30 Uhr mit allen fünf Fahrzeugen aus. Unter der Einsatzleitung von Zugführer Detlev Hildebrandt gingen mehrere Trupps zur Menschenrettung und Brandbekämpfung vor. Es brannte im Keller sowie im Erdgeschoß, zwei Personen in Form von Dummies hingen leblos am Fenster und über der Brüstung des Balkons. Ein Dummy wurde durch einen Trupp im Innenangriff gerettet, der Zweite von aussen über die Steckleiter. Die Brandbekämpfung nahmen Trupps unter Atemschutz sowohl von aussen als auch von innen mit mehreren Wasserschläuchen vor. Im weiteren Verlauf kam der Lüfter zur Entrauchung des Gebäudes zum Einsatz. Die Wasserversorgung wurde vom nahe gelegenen Hydranten aufgebaut. Die Übungsleitung war mit dem Resultat mehr als zufrieden, in Nachbesprechungen unter den Führungskräften sowie ebenfalls mit allen Teilnehmern ging man den Ablauf noch einmal im Detail durch - so der Bericht von Feuerwehrsprecher Christian Hasse. Michael Schuster bedankt sich im Namen der Ortsfeuerwehr ausdrücklich bei der Familie Kinno, die das Objekt zur Verfügung gestellt hatte: "Die Übungserfahrung - gerade für die jungen Kameraden - einem richtigen Feuer gegenüber zu stehen und das Vertrauen in die eigene Ausrüstung zu bekommen ist Gold wert."