Realschule soll IGS werden

Langenhagen (gg). Ambitionen zur Veränderung der Schullandschaft in Langenhagen haben nun die Ratsfraktionen SPD und Grüne. Sie wollen die Stadtverwaltung beauftragen, die Robert-Koch-Realschule (RKS) in eine Integrierte Gesamtschule (IGS) zu verwandeln. Als Hintergrund wird das niedersächsische Schulgesetzt angeführt. Demnach sind Kommunen von der Pflicht befreit, Haupt- und Realschulen zu führen. Zudem sei in Bezug auf die Schülerzahlen eine weitere wichtige Voraussetzung für die Umwandlung erfüllt. Verhindern möchten SPD und Grüne, dass die IGS im Schulzentrum auf acht Parallelklassen je Jahrgang wächst.
Im laufenden Schuljahr 2016/17 gibt es an den beiden bestehenden Gesamtschulen IGS an der Konrad-Adenauer-Straße und IGS-Süd an der Brinker Straße, etwa 350 Anmeldungen, was etwa 14 Zügen entspricht.
Die Umwandlung der RKS in eine IGS - beginnend mit dem fünften Schuljahrgang - soll einerseits dazu beitragen, der Elternnachfrage nach Gesamtschulplätzen für ihre Kinder gerecht zu werden. Andererseits sei sie geeignet, dem zu erwartenden Anstieg der Schülerzahlen in den kommenden Jahren zu begegnen. Insgesamt könnten bei entsprechendem Ausbau der zweiten und der dritten IGS 16 IGS-Züge zu Verfügung stehen: IGS Langenhagen mit sechs Zügen, IGS-Süd mit fünf Zügen und die neue IGS-Mitte (früher RKS) mit fünf Zügen.