Rechnung mit fiktiven Zahlen

Städtische Sportförderung für Schwimmer

Langenhagen (gg). Komfortabel sollen es die Vereinsschwimmer im neuen Schwimmbad Wasserwelt haben. An einem seperaten Eingang sollen sie sich mit ihren Gruppenleitern oder Trainern treffen. Diese habe sogenannte Transponder, die elektronisch Daten hinterlegen. Dann wird per Drehkreuz die Zahl der zugehörigen Schwimmer erfasst. Der Betrieb Wasserwelt wird den Vereinen Rechnungen ausstellen und zwei Euro je Schwimmer, der durch die Eingangszählung gegangen ist, einfordern. Da dies sehr viel teurer für die Vereine werden wird, als bisher im Godshorner Bad, soll es eine städtische Sportförderung geben, so der Auftrag der Politik im Rat an die Stadtverwaltung. Die Ausarbeitung läuft. Sportring-Präsidentin Michaela Henjes erklärt zum Vorschlag: „Ziel ist, dass je Schwimmer letztlich nur ein Euro zu Buche schlägt.“ Erreicht werden soll das mit einer städtischen Sportförderung in Höhe von 64.000 Euro, die an den Sportring ausgezahlt  und durch diesen anteilig an die Schwimmvereine weitergegeben wird. Im Godshorner Bad wurden Bahnen mit Stundengebühren abgerechnet. Das soll es nicht mehr geben. Michaela Henjes weist darauf hin, dass nicht genau bekannt sei, wie viele Schwimmer je Bahn im Godshorner Wasser waren. So müsse sie eine fiktive Berechnung anstellen, Durchschnittswerte zu Hilfe nehmen, und danach seien statistisch wohl 1.376 Vereinsschwimmer pro Woche im Godshorner Schwimmbadwasser gewesen. Die Wasserwelt-Geschäftsführung rechnet ab 2018 mit 186 Bahnenstunden pro Woche für Vereine. Über den Hallenplan haben sich die hiesigen Schwimmvereine bereits verständigt.