Rege Beteiligung bestätigt Angebot

Andreas Friedrich (von links), Mirko Heuer, Ute Biehlmann-Sprung, Hendrik Hoppenstedt und Reiner Fredermann freuten sich über eine gelungene Veranstaltung.

Godshorner CDU zieht positive Bilanz

Godshorn. Gutes, deftiges Essen und anregende Gespräche standen im Mittelpunkt des traditionellen „Wurst- und Grünkohl-Essens“ des CDU-Ortsverbandes. Fast 80 Teilnehmer konnte die kürzlich wiedergewählte Vorsitzende Ute Biehlmann-Sprung im
Walhalla-Saal des Restaurants Trocadero in Vinnhorst begrüßen. Auch die Wahlkreisabgeordneten Hendrik Hoppenstedt (Bundestag) und Rainer Fredermann (Landtag) sowie Bürgermeister Mirko Heuer hatten es sich nicht nehmen lassen, dieser beliebten Veranstaltung ihre Referenz zu erweisen.
In ihrer Begrüßungsansprache zeigte sich Bielmann-Sprung dann auch hoch erfreut über die starke Resonanz, die das „Wurst- und Grünkohl-Essen“ auslöse. Diese Beliebtheit führte nun auch zu einem Wermutstropfen: „Leider musste ich vielen Interessierten absagen, da die räumliche Kapazität erschöpft war und auf das nächste Jahr vertrösten.“ Begleitet von starkem Beifall der Gäste hieß sie die langjährige ehemalige Bundestagsabgeordnete Monika Brüning in Begleitung ihres Mannes willkommen und die Bezirksbürgermeisterin Hannover-Nord, Edeltraut Geschke (SPD).
In kurzen Statements gingen die beiden Abgeordneten auf das Politik und Gesellschaft beherrschende Flüchtlingsthema ein. Hoppenstedt dankte zunächst allen ehren- und hauptamtlichen Helfern, die mit ihrem Einsatz für die Flüchtlinge Großartiges leisteten. Die Politik sei gefordert, für die Rahmenbedingungen einer gelingenden Integration zu sorgen. Er machte jedoch auch deutlich, dass ein Flüchtlingsstrom in dem bisherigen oder gar höherem Ausmaß die Integrationsbemühungen deutlich erschwere. Von daher komme man um eine Begrenzung dieses Zustroms nicht herum. Hoppenstedt appellierte an alle EU-Mitgliedsstaaten, ihren solidarischen Beitrag zur Bewältigung der
Flüchtlingskrise zu leisten.
Reiner Fredermann beleuchtete die Abschiebepraxis der rot-grünen Landesregierung und beklagte die nicht konsequente Vorgehensweise. So würde Niedersachsen im Gegensatz zur Praxis in anderen Bundesländern, Abschiebungen erst nach vorheriger Mitteilung der Betroffenen durchführen. Dies führe dazu, dass die Abzuschiebenden untertauchten. „Um den wirklich Verfolgten helfen zu können, müssen die, die diese
Kriterien nicht erfüllten, auch konsequent abgeschoben werden“, meint Rainer Fredermann.
Nach diesem kurzen und dennoch wichtigen Ausflug in die Politik ließen es sich alle gut schmecken. Für die musikalische Begleitung sorgte das Bläsercorps Godshorn unter der Leitung von Ulrich Kleine. Die überwiegend noch jungen Akteure begeisterten die Zuhörer mit ihrer im Bigband-Sound dargebotenen schmissigen Musik. Der frühere stellvertretende Ortsbürgermeister Harald Seidensticker hatte als Sponsor für diese musikalische Bereicherung des Abends gesorgt, wofür ihm mit herzlichem Applaus gedankt wurde.