Retten und rocken

Die Johanniter waren beim Deichbrand-Festival schwer im Einsatz.

Rund 4.500 Einsätze für die Langenhagener Johanniter

Langenhagen. Rocken und retten – die zehn Johanniter aus dem Nordhannoverschen Ortsverband in Langenhagen haben beim Deichbrand-Festival in Nordholz fünf Tage lang den Sanitätsdienst unterstützt. Insgesamt waren die Johanniter 4.500 Mal im Einsatz. „Die Anzahl der Versorgungen ist angesichts der Besucherzahlen des Festivals und des extrem heißen Wetters nicht ungewöhnlich“, sagt Thorsten Ernst, Einsatzleiter der Johanniter. Vor allem wurden die Johanniter bei Kreislaufproblemen und Verletzungen zur Hilfe gerufen.
„Uns hat diese Veranstaltung sehr viel Spaß gemacht“, zieht Thorsten Ernst eine positive Bilanz. Mehr 300 Johanniter aus ganz Deutschland waren bei diesem Sanitätsdienst eingesetzt. Auch die Zusammenarbeit mit anderen Rettungskräften habe sehr gut funktioniert. Die Johanniter aus Langenhagen betrieben gemeinsam mit Helfern aus weiteren Ortsverbänden wie Wunstorf-Steinhuder Meer, Aller-Leine (Schwarmstedt) und Celle eine von insgesamt sechs Unfall-Hilfsstellen und fungierten als Schnittstelle zwischen dem Sanitätsdienst auf dem Gelände des Festivals und den örtlichen Einsatzkräften. „Wir haben Hand in Hand gearbeitet, die Motivation und Leistungsbereitschaft waren herausragend“, sagt Andreas von Wick, Leiter der Schnell-Einsatz-Gruppe Langenhangen. „Wir haben gerettet – und in unserer Freizeit natürlich auch ein bissen gerockt. Die Stimmung im Team war hervorragend.“
Für das leibliche Wohl sorgten Verpflegungseinheiten der Johanniter aus Stade, Jeverland und Wiesmoor. Mehr als 1200 Portionen hat die Crew an die Helferinnen und Helfer täglich ausgegeben.
„Unsere Helfer haben großartiges geleistet. Die Gemeinschaft der Johanniter hat gemeinsam mit Besuchern und Bands das Festival gerockt und mit professioneller Routine ihren Teil zum Erfolg des zehnjährigen Deichbrand-Jubiläums beigetragen“, sagt Thorsten Ernst.