Richtig viel los in Langenhagen

Pastor Claus Venz und Dieter Holzhausen begrüßten an der Bockwindmühle die Besucher des Gottesdienstes. (Foto: G. Gosewisch)
 
Doris Wozny (von links), Christa Börner, Maria Siemer und Karin Dabag vom Kulturzirkel stellten beim Mühlenfest Handarbeiten aus. (Foto: G. Gosewisch)

Mühlenfest und „FahrKulTour“ passend kombiniert

Langenhagen (gg). Mit den zwei großen Veranstaltungen am Sonntag, Mühlenfest und „FahrKulTour“, hatten Teilnehmer viel Programm zur Auswahl. Wer der Radroute der "FahrKulTour" folgte, konnte an elf Stationen, verteilt in ganz Langenhagen, Wissenswertes erkunden und Kulinarisches probieren. Wer zum Mühlenfest nach Kaltenweide kam, wurde schon um 10 Uhr mit dem Freiluft-Gottesdienst fröhlich eingestimmt. Pastor Claus Venz aus der Matthias-Claudius-Gemeinde hatte für seine Predigt den Psalm „Singet dem Herrn ein neues Lied, denn er tut Wunder“ ausgewählt. „Singen verbindet, ist international. Das passt heute sehr gut“, erklärte Pastor Claus Venz und freute sich über Gäste aus der Partnergemeinde, Pfarrgemeinde Stadl-Paura mit Pastor Martin Eickhoff und zahlreiche Gottesdienstbesucher in malerischer Kulisse. Anschließend boten Kaltenweider und Krähenwinkler Vereine kleine Angebote – organisiert von der Ortsarbeitsgemeinschaft unter der Leitung von Reinhard Brendel auf dem privaten Grundstück der Familie Holzhausen, auf dem sich auch eine Bockwindmühle befindet. Die Schirmherrschaft hatte Ortsbürgermeister Reinhard Grabowsky. Mit viel Erfahrung aus den vorangegangenen Jahren sahen sie den Besucheransturm gelassen entgegen. „Auf die Vereine ist Verlass“, sagte Reinhard Brendel. Er hatte vor allem die Logistik im Blick. Für den Notfall gerüstet zu sein, war ihm ein Anliegen. Daher hatte er zusätzlich eine Sanitätsstation für die Erste Hilfe bereitgestellt.
Gleichzeitig sah Gabriele Spier, die gemeinsam mit Ulrike Jagau die „FahrKulTour“ organisierte, einem Besucheransturm auf dem Marktplatz entgegen. Mit ihrem Helferteam verteilte sie Tourenpläne und Warnwesten am laufenden Band. Beeindruckend flankiert war dies von der Präsentation der Ortsfeuerwehr, die den gesamten Marktplatz einnahm. Alle Fahrzeuge waren ausgestellt, zudem Spiele für Jedermann aufgebaut. Ulrike Jagau hatte derweil auf ihrem Hof an der Walsroder Straße alle Hände voll zu tun, denn mit der Umweltschutzbeauftragten Marlies Finke gab es eine Solarenergie-Beratung, Photovoltaikanlagen werden vorgestellt. Für Kinder werden Experimente, Basteleien und ein Glücksrad angeboten. Ebenfalls Gastgeber auf dem Hof war Hans-Jürgen Jagau. Seinem Amt entsprechend informierte er zur Heimatgeschichte. Fahrrad-Doktoren der Pestalozzischule zeigte selbst gebaute Fahrrad-Kuriositäten. Ihre Bilder stellten Ulrike Jagau und ihr Atelier-Partner Stefan Kürbitz, Zahnarzt in Langenhagen, aus. Für Kinder war eine Station aufgebaut, an der Kunst mit Spray-Technik gezeigt wurde. Der zwölfjährige Basil, der schon bei der Aktion „Kunst für Telekom-Kästen“ teilgenommen hatte, erklärte, wie es geht.
Weitere Stationen waren der Bahnhof Pferdemarkt, der Würfel an der Stadtparkallee mit Infos des Integrationsbeirates, der Hospizverein an der Walsroder Straße, der Quartierstreff mit dem Frühlingsfest an der Freiligrathstraße, die Kirchengemeinde „Zum Guten Hirten“, der niedersächsischen Jagdklub und Haster Gebäudereinigung an der Nürnberger Straße in Zusammenarbeit mit dem Treckerclub Engelbostel.