Richtiger Mann nicht mehr gefragt

Zum Artikel "Kritik an Eltern 21“ vom 26. November erreichte uns folgender Leserbrief: "Nach dieser Überschrift habe ich Kritik erwartet. Und, ich habe mich darauf gefreut! Denn der demokratische Diskurs setzt konträre Meinungen voraus.
Wer eine Meinung äußern will, muss sich allerdings schon die Mühe machen, sich den zugrunde liegenden Sachverhalt zu erarbeiten. Weil das nicht gemacht wurde, war ich enttäuscht. So muß ich selbst etwas zur Erhellung beitragen. Eltern 21 stehen voll auf dem Boden des Grundgesetzes, welches aus der christlichen Ethik speist und zumindest die zehn Gebote achtet. Das Grundgesetz regelt das Verhältnis zwischen Bürger und Staat. Die sogenannten Menschenrechte der ersten Artikel sind universales Recht. In diese Rechte darf nur aufgrund eines Gesetzes eingegriffen werden. So wird das Grundrecht auf Leben durch Paragraph 10 Niedersächsisches SOG eingeschränkt.
Natürlich, jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit – aber nur, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt (Artikel 2 GG).
Und hier setzen wir an. Wir Eltern 21 wollen die Kinder schützen. Etwa vor der Früh-Sexualisierung in der Grundschule. Und, wir wollen die Elternrechte gewahrt wissen – und zwar so, wie es der Artikel 6 Grundgesetz schon vorgibt. Danach stehen Ehe und Familie unter dem besonderen Schutz der staatlichen Ordnung. Pflege und Erziehung der Kinder sind das natürliche Recht der Eltern und die ihnen zuvörderst obliegende Pflicht. Das ist unser Anliegen.
Was die rot-grüne Landesregierung hingegen plant, verstößt gegen diese Intentionen des Grundgesetzes. Es geht SPD und Grünen nicht um das Kindeswohl – ganz und gar nicht! Ideologie steht im Vordergrund und die Bevorzugung von Minderheiten, die sich über ihre sexuelle Ausrichtung definieren. Schwule und Lesben, die selbst auf natürlichem Wege keine Kinder kriegen können, wollen in die Grundschulen, um zu lehren! Neutral können die Leute nicht sein und dazu ausgebildet ist kaum einer von ihnen. Wochenend- und Selbstfindungskurse reichen notfalls ja auch. Und in diesem Zusammenhang spricht unsere Ratsfrau von 'Fachfrauen und –männer'. Ein richtiger Mann ist wohl nicht mehr gefragt. Arme Grundschule. Bemitleidenswerte Kinder. So sieht der Beginn des 21. Jahrhunderts aus."

Gerriet Kohls, Kaltenweide