RoboCups am Gymnasium wieder mit vorn

Die Gymnasiasten zeigten beim Wettbewerb an der Universität technisches Geschick. (Foto: O. Krebs)

Fünf Teams bei Deutscher Meisterschaft in Magedeburg dabei

Langenhagen. Auch das diesjährige RoboCup-Qualifikationsturnier in Hannover ist mit einem überwältigenden Erfolg für das Gymnasium Langenhagen beendet worden: Von den insgesamt 17 Teams des Gymnasiums Langenhagen (42 Teilnehmerinnen und Teilnehmern zwischen Jahrgang fünf und Jahrgang zwölf) sind insgesamt fünf Teams (zwölf Schülerinnen und Schüler) für die Deutschen Meisterschaften beim RoboCupJunior vom 5. bis 7. Mai in Magdeburg qualifiziert.
Es handelt sich um folgende Teams /Schüler – in der Kategorie Rescue Line Primary: vierter Platz Chillkröten: Tim und Jannik Fromme, Kevin Dürkoop;
zehnter Platz RoboGirls: Melina Bodem, Jolina Dürkoop; zwölfter Platz RoboFriends: Sophie Düsterhöft, Alexandra Bank; 13. Platz Apoblue: Niklas Bahe, Nicolas Radic. In der Kategorie OnStage Secondary – Platz RMD@home: Dennis Bank, Mike Oliver Böhm, Rene Köhlmus (aber hier gab es nur ein Team, sodass die Platzierung hier nur relativ zu sehen ist)
Auch die anderen Teams erreichten Platzierungen im vorderen Bereich – so etwa das Team Cyberbot, das auf dem 16. Platz nur knapp die Qualifizierung bis zum 15. Platz verfehlte.
Im Bereich RescueLineSecondary konnten sich nur die ersten zehn für die GermanOpen qualifizieren. Die zwei Teams des Gymnasiums Langenhagen erreichten hier achtbare Plätze im Mittelfeld der 40 Teams.
Insgesamt zeigen die Qualifizierungen im Bereich Primary die ersten Früchte der Nachwuchsförderung bei den RoboCupMInis, die vor knapp zwei Jahren begonnen wurde. Alle beteiligten Teams zeigten eine hohe Motivation, absolvierten teilweise noch am Wettbewerbstag kleinere Sprechprüfungen vor ihren Läufen. Auch bei der Programmierung und der Wettkampfroutine machten alle Schüler große Fortschritte.
Neben den betreuenden Lehrkräften unterstützten auch wieder ehemalige Schüler des Gymnasiums den Wettbewerb als Helfer oder Schiedsrichter oder kamen einfach nur im Lichthof der Universität vorbei, um zu sehen, was ihre jüngeren ehemaligen Mitschüler so treiben.
Auch Elternteile kamen immer wieder vorbei und fieberten bei den spannenden Läufen mit. Häufig entschied erst der dritte Lauf über die Teilnahme oder Nichtteilnahme an den Deutschen Meisterschaften. Hauptsächlich über Textbefehle haben die Kids ihre Roboter programmiert, sodass über Rampen fahren und Hindernisssen ausweichen konnten. Melina: "Es war zwar ein bisschen laut, aber wir hatten viel Spaß." Hoffentlich auch bei der Deutschen Meisterschaft in Magedeburg, an der Performance wird noch etwas gefeilt. Gerade die Endphase im so genannten Opferraum habe es in sich, hier müssen Kugeln in Ecken gebracht werden. Torsten Hoch, der das Projekt zusammen mit seinen Kollegen Tanja Wernicke und Thorsten Behrens leitet, ist stolz auf seine Schülerinnen und Schüler: "Sie haben jetzt das erste Mal Uniluft geschnuppert und im Grunde genommen nahezu eigenverantwortlich agiert."