Rollenspiel zum Berufsanfang

Simon Franke und Barbara Schneider stimmten sich in der Vorbereitung für das Projekt an der RKS ab. (Foto: G. Gosewisch)

Schüler gestalten Szenen und testen sich gegenseitig

Langenhagen (gg). Nun war die Stiftung Niedersachsen-Metall mit einem besonderen Projekt zur Berufsvorbereitung an der Robert-Koch-Realschule (RKS). Durchgeführt wurde mit Schülern einer neunten Klasse an zwei Schultagen ein Rollenspiel: Ein Unternehmen sucht einen Azubi. Ein Stelleninserat muss aufgegeben werden, das Unternehmen muss darin skizziert werden und die Stellenbeschreibung samt Anforderungen muss formuliert werden. Zukünftige Azubis müssen Bewerbungsmappen und individuelle Anschreiben erstellen. Einstellungstests und Vorstellungsgespräch bieten weitere szenische Herausforderungen.
Barbara Schneider, Bildungsreferentin an der Stiftung Niedersachsen Metall, gab den Schülern eine erste Einführung: „Ihr habt die Verantwortung für das Gelingen der Bewerbung. Das werdet ihr im Rollenspiel merken.“
„Das Thema Berufsorientierung ist an der RKS ein wichtiger Bestandteil der Lehrpläne und begleitet Schüler über viele Klassenstufen“, erklärt Simon Franke, RKS-Fachbereichsleiter Arbeit-Wirtschaft-Technik im Gespräch mit dem ECHO und lobt das Projekt, das für eine der neunten Klassen die bisherigen Erfahrungen zum Thema Bewerbungen mit einem Perspektivwechsel verknüpft. Barbara Schneider ergänzt: „Erfahrungsgemäß verinnerlichen die Schüler in diesem Projekt, was für eine erfolgreiche Bewerbung notwendig ist. Zudem steigt die Hilfsbereitschaft untereinander. Die Schüler probieren gemeinsam aus, was zum Erfolg führt.“