Route der Zugvögel verfolgt

Trottellummen auf dem norwegischen Vogelfelsen Hornagsjoen. (Foto: www.Ulrike-Hügel.de)

Multivisionsvortrag nach Vogelbeobachtung

Langenhagen. Der NABU-Ortsverein startet mit einem besonderen Leckerbissen für Naturliebhaber in das neue Jahr und lädt in Kooperation mit der VHS für Sonnabend, 16. Januar, von 18 bis 19.30 Uhr zu einem faszinierenden Multivisionsvortrag in die VHS-Räume an der Stadtparkallee 35 ein. Die begeisterten Vogelbeobachter und Filmemacher Ulrike Hügel und Uwe Gohlke berichten über eine mehrmonatige Reise entlang der Vogelzugroute zu den Brut-, Rast- und Überwinterungsgebieten im Norden Europas.
In dieser Multivisionsshow zeigen sie große und kleine Vögel in ihren natürlichen Lebensräumen beim Brutgeschäft in den nordischen Wäldern, Bergen, Mooren und Sümpfen, an Seen und an der Küste. Von Süd nach Nord führt die Reise über Dänemark, Schweden, Finnland und Norwegen bis hinauf an die Eismeerküste mit Stopps an den bekannten Vogelbeobachtungsplätzen wie Tipperne, Falsterbo, Insel Runde, Hornborgasjön und der Varanger Halbinsel. Aber auch weniger bekannte, unzugängliche Gebiete in Lappland waren Ziele der beiden Filmemacher. So lassen sie die Zuschauer den ohrenbetäubenden Lärm tausender dicht an dicht brütender Seevögel auf den steilen Vogelfelsen miterleben und erkunden in Nationalparks und Naturreservaten die nordische Vogelwelt mal zu Fuß, mal mit dem Kanu. Die beiden bereits durch zahlreiche andere Naturdokumentationen bekannten Filmautoren haben dabei viel Interessantes über den Vogelzug zu berichten und über die unglaublichen körperlichen Leistungen der Zugvögel, die Jahr für Jahr über uns hinwegziehen, woher sie kommen, wohin sie fliegen. Ein Abenteuer für Vogelbeobachter und für alle, die es werden wollen.
Da die Teilnehmerzahl auf 60 Personen begrenzt ist, wird um eine Anmeldung bis Mittwoch, 13. Januar, gebeten: Telefon (0511) 73 78 33 oder E-Mail georg.obermayr@nabu-langenhagen.de Die Teilnahme ist für Kinder unter 14 Jahren kostenlos, NABU Mitglieder zahlen drei Euro, sonst fünf Euro pro Person.