Ruhiger Ausblick beim Neujahrsempfang

Torsten Kröncke (von links), Bettina Praßler-Kröncke und Ulrike Bodenstein-Dresler berichteten aus der Arbeit in der Gemeinde. (Foto: G. Gosewisch)

Elisabethgemeinde fühlt sich in gutem Fahrwasser

Langenhagen (gg). „Es war ein ruhiges Jahr“ sagte Pastorin Bettina Praßler-Kröncke zum Jahresrückblick in der Elisabethgemeinde. Dank des Engagements der Mitarbeiter befinde sich das Gemeindehaus und die Kita am Kirchplatz sowie das Pfarrhaus an der Niedersachsenstraße im laufenden Betrieb. Die Auslastung wachse. Als Beispiel nannte sie die Kita, in der statt für 40 Kinder in vergangenen Jahren inzwischen für 120 Kinder Mittagessen vorbereitet wird, obwohl die Räume dafür nicht ausgelegt sind. Positiv sei die Belegung des alten Pfarrhauses an der Niedersachsenstraße, vermietet an die Stadtverwaltung, sodass dort eine Flüchtlingsfamilie und eine Jugendgruppe mit besonderer Betreuung Unterkunft haben. „Im vergangenen Jahr haben wir uns mit der Überarbeitung der Friedhofsordnung beschäftigt“, ergänzte die Pastorin zu den Aufgaben im Gemeindehaus. Gemeinsam mit Ulrike Bodenstein-Dresler aus dem Kirchenvorstand gab Pastor Torsten Kröncke eine Übersicht zum Projekt „Elisabethkirche Plus“, das die Kombination der Kirche in bestehende Einrichtungen zum Ziel hat. Das Gespräch pflegten im Anschluss Vertreter aus Verwaltung und Politik – neben dem früheren Bürgermeister Friedhelm Fischer waren Stadträtin Monika Gotzes-Karrasch und VHS-Leiterin Annette von Stieglitz vor Ort, als Ansprechpartner der Ortsfeuerwehr Langenhagen Ortsbrandmeister Jens Heindorf und sein Stellvertreter Moritz Fischer und für die Johanniter-Ortsbeauftragte Elke Zach.
Mit Blick auf die Pegida-Bewegung sieht Pastor Torsten Kröncke keinen erweiterten Anlass zu Aktionen in der Gemeinde. Im Gespräch mit dem ECHO sagte er: "Das Thema wird hier differenziert wahrgenommen."