Saalmieten steigen

Langenhagen (gg). Mit Mehrheit (SPD und Grüne) beschlossen wurde in der jüngsten Sitzung des Finanzausschusses eine neue Miet- und Benutzungsordnung für Dorfgemeinschaftshäuser. Diese hatte die Verwaltung ausgearbeitet und nachgebessert, nachdem in den Ortsräten im vergangenen Jahr eingehend über den entsprechenden Entwurf beraten und Korrekturwünsche eingebracht wurden. Für Unmut sorgte beispielsweise in Kaltenweide die geplante Erhöhung der Saalmiete für private Feiern um 50 Prozent, Engelbostels Ortsbürgermeisterin Gudrun Mennecke sah die Verhältnismäßigkeit und Vergleichbarkeit unter den Dorfgemeinschaftshäusern nicht gewahrt.
Sie lobte nun die Korrektur: „Die Mieten wurden nun anhand der Quadratmeter der jeweiligen Räume ermittelt. Damit ist eine gute Berechnungsbasis geschaffen worden, und diese schafft Klarheit, wenn in Zukunft weiter erhöht wird.“ CDU-Ratsherr Reinhard Grabowsky ist gegenteiliger Ansicht: „Die Preisgestaltung ist völlig undurchsichtig. Will man erhöhen oder nicht? Im Niet Hus ist die Anmietung der Küche nun deutlich billiger als vorher, im Zelleriehaus bleibt der Küchenpreis gleich.“ Gudrun Mennecke klärt auf: „Ich habe alles auf Quadratmeter mit der kombinierten Saalmiete umgerechnet und geprüft, gesamt ist es eine Erhöhung.“ Diese Information hätte sich Grabowsky von der Verwaltung vorab als Erläuterung der Beschlussfassung gewünscht. Unklar war in der Sitzung, über welche der vier Drucksachen auf der Tagesordnung, alle zum selben Thema, abgestimmt werden muss, darauf einigten sich die Ausschuss-Mitglieder nach einem kurzen Meinungsaustausch.