Saubere Lyrik und Slam Poesie

Das „Team Etti" beschreibt im Trio Günthers Reise nach Russland und alles, was dabei schief gelaufen ist. (Foto: L. Schweckendiek)

Dritter Poetry Slam der IGS Langenhagen

Langenhagen. 22 JungdicherInnen der IGS Langenhagen traten jetzt zum „Poetry Slam“, zu Deutsch „Dichter- Wettstreit“, an. Die Jungen und Mädchen der Jahrgänge fünf bis dreizehn teilten sich in selbst geschriebener Lyrik und Prosa dem Publikum mit. „Die Regeln sind einfach,“ erklärt Minou Mehdizadeh Baghbani, Moderatorin und Organisatorin des Portes Slams. „Der erste Grundsatz: jeder Slamer bringt seinen eigenen Text auf die Bühne. Erlaubt ist dabei alles, was mit der Stimme und dem eigenen Körper passiert, Requisiten sind auf der Bühne also nicht gestattet. Dabei hat der Künstler 5 Minuten Zeit. Bewertet wird ein Text mit Applaus - je besser dem Publikum der Text gefällt, umso stärker wird geklatscht.“ Von sauberster Lyrik nach Goethe-Manier über Rollenspiel und Rap bis hin zu echter Slam Poesie war im Wettstreit alles geboten, und auch inhaltlich spiegelte sich die Vielfalt der Teilnehmer wieder: so wurde melodisch über die Vor- und Nachteile der Schule gerappt, die Musik als Lebensgefühl in Worte verpackt oder eine Traumreise durch Italien angegangen. Das Duo „Jolina Eule“ trat mit einem Ostergedicht in gleicher Formation bereits ein zweites Mal auf die Slam-Bühne. Der Porte Slam findet bereits das dritte Jahr in Folge an der IGS Langenhagen unter der Organisation der Schülervertretung statt. „Der Abendveranstaltung des eigentlichen Wettstreits gingen zwei Vorbereitungstermine voraus, in denen die SchülerInnen inhaltlich und auftrittstechnisch auf den Slam vorbereitet worden sind. Dabei müssen wir uns bei den LehrerInnen bedanken, die uns tatkräftig unterstützt und ihr Wissen und Können eingebracht haben.“ berichtet Helena Pagiatakis, ebenfalls Moderatorin und Organisatorin der Veranstaltung.