SC Langenhagen schlägt sich tapfer

Oberliga: unglückliche Niederlage gegen Wolfsburg

(rt). Keine Zuschauer, keine Tore, keine Punkte. Es war eigentlich so wie immer bei Heimspielen des SC Langenhagen. Doch diesmal war gegen den Drittplatzierten Lupo Martini Wolfsburg vieles anders. Lag es an dem Druck der den Akteuren durch die Vereinsentscheidung genommen wurde oder haben die harten Worte von Trainer Stefan Gehrke unter der Woche geholfen. Jedenfalls war die 0:2-Niederlage mehr als unglücklich und dem Spielverlauf nicht entsprechend. Zwar spielten die Gäste im Offensivbereich sehr zügig Richtung Tor, doch auch die Hausherren konnten die lediglich 40 Zuschauer mit vielen gelungenen Aktionen begeistern. Am Ende wollte jedoch keiner der vielen Versuche von Florian Herold, Michael Scholz oder auch in der zweiten Halbzeit vom eingewechselten Marvin Ibekwe den Weg ins Tor finden. Die Wolfsburger mussten allerdings lange um den Sieg fürchten. Der Trainer des Aufsteigers konnte das Gesehene richtig wiedergeben. „Langenhagen hat nicht schlecht gespielt. Das Tabellenbild täuscht“, so Francisco Coppi. Und auch sein Einwurf während des Spiels „Was ist das für ein Tag heute“, ließ seine Unzufriedenheit deutlich erkennen. Das die Gäste dennoch alle Punkte entführten, hatten sie einer starken Anfangsphase zu verdanken, in der sie mit langen Bällen für Unruhe im Abwehrverbund des SCL sorgen. Ein Volleyschuss und ein Heber, den Sotirios Panagiotidis nur noch hinter der Torlinie erwischte, brachten somit die Entscheidung. Grämen müssen sich die Langenhagener nicht. Eine gute Leistung gegen einen Aufstiegsaspiranten sollte weiteres Selbstvertrauen für die anstehenden Aufgaben geben.

Tore: 0:1 (9.) Zverotic, 0:2 (40.) Galluzzi

SCL: Dlugaiczyk – Ehrentraut, Wörner, Panagiotidis, Wittbold – Samourakis, Herold, Prats (72. Schröder), Tsakiridis (75. Zimmermann) – Scholz (57. Ibekwe), Gassmann