Schließung der Sparkasse

SPD kritisiert Geschäftsgebaren

Engelbostel. Der Die SPD-Ortsverein hat nun eine Stellungnahme zur geplanten Schließung der Sparkassen-Filiale veröffentlicht. "Wir erwarten, dass die Automaten am jetzigen Standort erhalten bleiben", erklärt Ortsbürgermeisterin Gudrun Mennecke.
Gerade im ländlichen Raum sei es wichtig, eine Sparkassen-Filiale nutzen zu können. Insbesondere älteren Bürgern sei es wichtig, Bargeld selber abzuholen. "Wenn dies nicht ortsnah möglich ist, werden viele dazu übergehen, größere Summen zu Hause aufzubewahren. Dieses ist in den Zeiten zunehmender Wohnungseinbrüche nicht wünschenswert", sagt Gudrun Mennecke.
Auch für Geschäfte sei die Nutzung einer Sparkassen-Filiale wichtig, sollen sie doch einerseits die Funktion der Bank erfüllen und Bargeld auszahlen, andererseits müssen sie aber selber weite Wege zurücklegen, um die eigenen Bankgeschäfte wie zum Beispiel Geldeinzahlungen vorzunehmen.
Zudem werden die Bankschließfächer in der Engelbosteler Sparkasse gut genutzt. "Hier gibt es keine Aussage, wo diese Fächer in Zukunft untergebracht werden können", so die Sorge der Ortsbürgermeisterin.
Ihrer Erfahrung nach sind viele Kunden zur Sparkasse gewechselt, nachdem die Volksbank-Zweigstellen aufgelöst wurden. Derzeit habe es eine Zusage der Sparkasse gegeben, dass die Engelbosteler Filiale erhalten bleibe. "So stellt man kein Vertrauen her", sagt Gudrun Mennecke und ergänzt, "Wir sind von diesem Schritt der Sparkasse sehr enttäuscht und hoffen, dass die vollständige Schließung noch einmal überdacht wird.