„Schneller und leiser als befürchtet“

Mit dem Einsetzen der Betonelemente zwischen die Pfosten wird die Lärmschutzwand fertiggestellt. (Foto: G. Gosewisch)

Lärmschutzwand an S-Bahnstrecke fast fertig

Kaltenweide (gg). Inzwischen ist die Lärmschutzwand an der S-Bahnstrecke fast fertig gestellt und die Anwohner haben nun keinen Grund mehr zur Sorge. Diese war entstanden, weil sie im Vorfeld auf direkte Frage an die Stadtverwaltung zunächst keine Antwort in Bezug auf genaue Lärm- und Erschütterungspegel bekamen. Bauarbeiten waren zwar per Flugblatt an alle Haushalte für die Nachtstunden angekündigt worden, eine Notwendigkeit, da nur bei eingeschränktem Bahnverkehr gebaut werden konnte, doch diese Information reichte einigen Anwohnern nicht, das ECHO berichtete. Einige Tage später, während die Baumaßnahmen schon liefen, gab es noch Auskünfte. „Recht spät“, meint Sibylle Haller als Anwohnerin, denn „da haben wir ja auch schon selber gehört, wie laut oder erschütternd das Einsetzen der Pfosten ist.“ Zwar sei sie davon wach geworden, aber auch wieder eingeschlafen. „Die Erschütterungen waren ganz fein zu spüren. Gerade einmal die Fensterbilder haben an den Scheiben geklirrt, sonst nichts“, erklärt sie und bestätigt damit auch die Meinung der Nachbarn. Dass die Häuser durch Erschütterungen oder die Vibration Schaden genommen haben, nimmt keiner an.
Insgesamt 90 Bodenhülsen, je vier Meter lang, sind so innerhalb weniger Tage in den Boden mittels eines Hochfrequenzvibrationsverfahrens eingebracht worden. Die Stadt Langenhagen trägt die gesamten Kosten der Baumaßnahme in Höhe von rund 500.000 Euro.