Schnuppern, Schmecken, Fühlen

Zum Abschluss des Nachmittags naschte die Rudi-Rotbein-Gruppe Honigbrote. (Foto: K. Woidtke)

Rudi-Rotbein-Gruppe war auf den Spuren der Sinne

Langenhagen. Zu einem Nachmittag der Sinne traf sich die Rudi-Rotbein-Gruppe im Wasserturm im Eichenpark. Die Kinder konnten Süßes und Saures probieren, am Riechbrett verschiedene Gerüche erschnuppern und in der Fühlkiste ihren Tastsinn testen. Während es im verschneiten Park eisig kalt war, machten es sich die Mitglieder der Kindergruppe der NABU-Ortsgruppe im Wasserturm gemütlich und testeten ihre Sinne. Doch bevor die Betreuerinnen Silke Brodersen und Christine Pracht mit den Kindern die einzelnen Stationen des Sinnesparcours ausprobierten, überlegten die Kinder gemeinsam, welche Sinne sie kennen und wofür diese genutzt werden.
Anna malte einen Kopf mit den Sinnesorganen Augen, Nase, Mund, Ohren und Haut auf ein Plakat. "Welches Tier kann besonders gut sehen?" fragte Silke Brodersen und die Finger der Kinder schnellten nach oben. Sie wussten, dass der Adler weit und scharf sehen kann. Schnell waren auch Tiere mit besonders gutem Gehör gefunden. Hund, Eule, Fledermaus und Luchs gehören dazu und können viel besser lauschen als der Mensch. Auch mit dem Geschmackssinn kannten sich die Mitglieder der Rudi-Rotbein-Gruppe gut aus. Verschiedene Lebensmittel wie Ingwer, Apfel und Schokolade wurden den passenden Geschmacksrichtungen zugeordnet und wer wollte, durfte die mitgebrachten Beispiele selbst probieren. "Wir werden heute verwöhnt!" freute sich Arne.
In der Fühlkiste gab es spannende Dinge zu ertasten. Wie fühlt sich Pferdehaar oder die Haut einer Zwiebel an? Wie viele Kanten hat ein Würfel? Die Mädchen und Jungen gingen diesen Fragen auf den Grund und ertasteten u.a. eine Feder, Kronkorken und ein merkwürdiges Ding: "Es fängt mit Sty an und hört mit po auf" rieten sie und meinten ein Stückchen Styropor. Am Riechbrett wurden die Nasen ganz tief in die Becher gesteckt und Gerüche von Orange, Zimt, Knoblauch und Tanne erschnuppert. Gemeinsam fanden die Kinder schnell heraus, welcher Duft in welchem Becher versteckt war.
Nachdem sich alle mit einem leckeren Honigbrot gestärkt hatten, ging es gemeinsam in den winterlichen Eichenpark, um den Nachmittag dort mit einer Schneeballschlacht ausklingen zu lassen.
Das nächste Treffen der Rudi-Rotbein-Gruppe findet am Sonnabend, 16. Februar, statt. Dann wird die Gruppe das Landesmuseum in Hannover besuchen. Weitere Informationen: www.nabu-langenhagen.de/rudi_rotbein.