Schönstes Schützenfest seit Jahren

Sie alle freuen sich über ein hervorragend gelungenes Volksfest: Manfred Pilgrim (von links), König Wilhelm Ehlers, Mirko Heuer, Michael Freiberg, Eckart Ferkau, Peter Patz und Kater Horst Neure. (Foto: K. Raap)
 
Sonja Vorwerk dirigierte die „Langenhagener Symphoniker“. (Foto: K. Raap)

Großes Lob von Bürgermeister Heuer für das Organisation-Team

Langenhagen (kr). Nach monatelanger Vorbereitungsarbeit konnten die Verantwortlichen für die Organisation des 55. gemeinsamen Schützenfestes in Langenhagen eine tolle Bilanz ziehen und sich getrost selbst einmal auf die eigene Schulter klopfen. Denn diese fünftägige Veranstaltung geriet zu einem Fest der Superlative. Dem Organisations-Team gehören die Vereinsvorsitzenden der Schützen-Gemeinschaft Michael Freiberg, Manfred Pilgrim, Peter Patz und Eckart Ferkau an sowie Wilhelm Ehlers, Horst Neure, Marco Greeske, Julia Othersen und Roland Kunkiel. An den Party-Tagen am Freitag und Sonnabend war das Festzelt super besetzt, mit einer deutlichen Verbesserung am Sonnabend. Und auch am Sonntagnachmittag beim Auftreten verschiedener Bands im Anschluss an den Festausmarsch herrschte im sehr gut gefüllten Zelt eine ausgelassene Stimmung wie kaum in einem Jahr zuvor. Und der Ausmarsch am Sonntagnachmittag registrierte eine gestiegene Beteiligung der Langenhagener Vereine und ein deutliches Plus an begeisterten Zuschauern, verbunden mit vielen geschmückten Vorgärten und Häusern. Die beiden Traditionsessen, der Haxenabend am Freitag und das sonntägliche Festessen „Rouladen satt“, sind ohnehin in punkto Beliebtheit eine Bank. Viel Lob für die Organisatoren spendete Bürgermeister Mirko Heuer: „Die aufwändigen Vorbereitungen, die jetzt mit diesem tollen Volksfest gekrönt wurden, sind nicht hoch genug einzuschätzen. Ein wirklich eingeschworenes Team.“
Ein Rückblick auf die Musik, die an allen fünf Veranstaltungstagen eine wichtige Rolle spielte. Wie schon am Sonnabend berichtet hatte das Blasorchester der Stadt Langenhagen unter der Leitung von Harald Sandmann am Donnerstag den traditionellen Bieranstich begleitet und im anschließenden Konzert seine musikalischen Möglichkeiten unterstrichen. Am Freitag erfüllte das österreichische „Quintett Juchee“ vollauf die hochgesteckten Erwartungen und sorgte für eine ständig frequentierte Tanzfläche. Am Sonnabend ein Novum, denn es war keine Kapelle verpflichtet worden. Stattdessen ergriff Andreas Kuhnt mit der „NDR 1 Disco“ die Initiative. Die Top-Hits aus den letzten Jahrzehnten lösten einen Run auf die Tanzfläche aus. Am Sonntag bewies Ernst Müller während und nach dem hervorragenden Festessen mit den „Langenhagener Symphonikern“ und schwungvoller Blasmusik, wie man stilsicher ein Schützenfestprogramm umrahmt. Das breitgefächerte Repertoire reichte vom Traditionslied „Wir sind die Niedersachsen“ bis zur „Glenn-Miller-Parade“, von „Freude schöner Götterfunke“ bis zum „Eurovisions Marsch“. Sponsorin Sonja Vorwerk-Gerth machte als „Gastdirigentin“ eine ausgezeichnete Figur mit dem berühmten Marsch „Alte Kameraden“. Auf dem Programm standen traditionsgemäß die Ehrungen der Majestäten durch die Schützen-Gemeinschaft und die Auszeichnungen langjähriger Mitglieder durch die Kreisoberschützenmeisterin Birgit Gräfenkämper. Ein Riesenhallo gab es, als Festleiter Horst Neure und Cornelia Eikemeier zu Kater und Kätzchen erklärt wurden. wurden. Sehr großen Anklang fand die große Kaffeetafel des Seniorenbeirats Langenhagen. Ein Präsent erhielt Kontaktbeamter Heinz Vogler für seinen 28. Einsatz für die Schützen.
Zum zehnten Mal übernahm Helmut Rust, Festleiter SV Brink, mit Horridos am Fließband die durchaus anstrengende Begrüßung sämtlicher Vereine, die am Festumzug teilnahmen und nacheinander mit Musik in den Rathaus-Innenhof geleitet wurden. Sieben Kapellen gaben dann in dem besonders bunten und seit Jahren schönsten Umzug den Ton an, darunter aus Langenhagen das „Musikkorps Langenforth“ und das „Young Spirit Orchestra“. Mit von der Partie 30 Gastvereine, und als Auflockerung Trecker, Boote und Oldtimer und ein Welfen-König mit hübschem Anhang.
Beim Finale des 55. gemeinsamen Schützenfestes spielte erneut die Musik eine Rolle: Für Stimmung sorgte eine Besetzung der „Bayernstürmer“. Während der fünf Tage wurde auch der Festplatz mit seinen Fahrgeschäften, Unterhaltungsständen und dem vielseitigen Getränke und Imbissangebot gut frequentiert.