Schüler experimentieren im Wettbewerb

IGS beim Regionalentscheid "Jugend forscht" erfolgreich

Langenhagen. Zu überzeugen wussten zehn Schüler der Klasse 8.5 der IGS Langenhagen beim „Regionalwettbewerb Jugend forscht – Schüler experimentieren 2015“ in Hannover in den Räumen der Firma Nexans und das auch noch im Jubiläumsjahr der Stiftung Jugend forscht – 50 Jahre.
Vanessa Glaser und Anton Wucherpfennig (Fachgebiet Geo- und Raumwissenschaften) sowie Marie Pawlow und Sofia Cabanillas-Marei (Fachgebiet Arbeitswelt) haben jeweils den ersten Platz im Wettbewerb „Schüler experimentieren“ errungen. Verbunden damit ist die Teilnahmeberechtigung am Landeswettbewerb in Oldenburg vom 19. bis 21. März, um den Landessieger in den einzelnen Fachgebieten zu ermitteln.
Vanessa Glaser und Anton Wucherpfennig haben in ihrem Fachgebiet, der Geo- und Raumwissenschaften, die Jury mit ihrer Arbeit „Wie können wir die Meere vom Plastik befreien?“ überzeugt und damit ein hochaktuelles Thema aufgegriffen. Im Nordatlantik ist nach Angabe der Internetplattform http://reset.org/knowledge/plastic-ocean-plastikin... eine Plastikinsel zwischen 700.000 und 15 Millionen Quadratkilometer groß (zum Vergleich: Europa hat eine Fläche von 10 Millionen Quadratkilometern). Die Überzeugungskraft ihrer Arbeit wird auch dadurch unterstrichen, dass das Freimaurerische Kultur- und Sozialwerk „Friedrich zum weißen Pferde” den beiden Schülern einen Sonderpreis zuerkannt hat, der mit eintausend Euro dotiert ist. Diesen Preis wird das Forscherteam im Rahmen einer Feierstunde im Logenhaus entgegennehmen. Darüber hinaus haben sie den Sonderpreis Umwelttechnik, gestiftet von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, erhalten.
Marie Pawlow und Sofia Cabanillas-Marei überzeugten die Jury im Fachgebiet Arbeitswelt mit ihrer Arbeit „Wie können wir einem blinden Kind helfen, selbst in der Schule von A nach B zu kommen?“. Damit griffen sie ein aktuelles Thema aus dem Feld der Inklusion auf und zeigten klar, dass auch mit einfachen Mitteln Hilfe wirkungsvoll möglich ist. RKS-Schüler Vladimir Kovalchuk die Ideen des Projektes bereits auf Alltagstauglichkeit getestet, er ist blind und kennt die entsprechenden Probleme des Alltags.
Das dritte Team im Wettbewerb, Chirin Lachkham, Viktoria-Luise Dau und Maja Deris, hat zu dem Thema „Acryl oder Silikon zur Schimmelvorbeugung?“ im Fachgebiet Biologie gearbeitet und dabei einen wunderbaren zweiten Platz im Wettbewerb belegt. In ihrer Arbeit haben sie die Alltagsbeobachtung der Schimmelbildung in Bädern aufgegriffen und prüften, welcher der beiden Werkstoffe besser geeignet ist, um unerwünschte Schimmelbildung zu verhindern.
Das vierte Team, Melanie Reil, Mariela Järnecke und Madeleine Nickels, startete in der Wettbewerbskategorie „Jugend forscht“ und damit waren Schülerinnen der Klasse 8.5 erstmals bei den Großen vertreten, wo sie sich behaupten mussten. Im Fachgebiet Technik haben sie sich zum Thema „Umweltschutz durch richtige Ampelschaltung“ der Jury gestellt und ihre Arbeit gut präsentiert, so dass sie im Wettbewerb eine gute Platzierung erzielen konnten. Deutlich wurde, dass diese Alltagsproblematik relevant ist. Ideen für eine Weiterentwicklung der Arbeit sind vorhanden.