Schulbus fährt einfach weiter

Kinder müssen nicht zum ersten Mal Weg zurücklaufen

Krähenwinkel (ok). Linie 610, 7.47 Uhr morgens, Haltestelle Krähenwinkel: Es ist nicht zum ersten Mal passiert. Der Fahrer des Schulbusses hält einfach nicht an der Eichstraße in Krähenwinkel, sondern fährt weiter. Ein betroffener Vater schildert: „Ein Junge hat per Knopf einen Haltewunsch signalisiert, die Türen wurden nicht geöffnet. Als er sagte, dass er hier raus müsse, hieß es nur, dass er bis zur nächsten Haltestelle warten müsse.“ Für den Erziehungsberechtigten einfach ein Unding. Es sei unmöglich, Grundschüler zu zwingen, eine Haltestation weiterzufahren und dann zurückzulaufen. Für die Kids sei das eine mentale Belastung; der Fahrer, der das verursacht habe, solle eine disziplinarische Strafe für sein Fehlverhalten bekommen. Der Vorfall hat sich Anfang Dezember ereignet – seitdem hat sich der Vater nochmal beschwert. Keinerlei Reaktion. Mittlerweile stiegen viele der Schüler sogar eine Station früher aus, um nicht zu spät zu kommen. Für ihn unnötig lange Strecken für sechs- bis zehnjährige Kinder, gerade im Winter. Für das Problem der „übervollen Busse“ schlägt er Sondereinsatzwagen vor, darüber hinaus Beobachter zu bestimmten Zeiten und auf bestimmten Strecken. Bleibt abzuwarten, ob die konstruktiven Ideen noch in irgendeiner Art und Weise Gehör finden.