Schulhof verwandelte sich zum Zirkusplatz

Teamarbeit und Disziplin lernten die Grundschüler im Zirkusprojekt. (Foto: G. Gosewisch)

Artisten, Clowns und Künstler an der Grundschule

Langenhagen (gg). Mit dem Zirkus-Projekt hat die Schulleitung der Friedrich-Ebert-Schule nun den Schulalltag komplett auf den Kopf gestellt. Gebucht wurde ein Programm des Zirkus Rasch, bei dem alle Schüler für fünf Tage den herkömmlichen Unterricht vergessen konnten, denn nun stand Akrobatik, Clownerie und Zaubern auf dem Lehrplan. 330 Schüler wurden für das Training jahrgangsübergreifend in drei Gruppen eingeteilt, sodass es keinen normalen Klassenverband mehr gab. „Beim Einstudieren der Präsentationen war es wichtig, aufeinander Rücksicht zu nehmen und diszipliniert zu handeln“, erklärt Sybilla Lozano, Lehrerin der Klasse 3b, zu den besonderen Anforderungen.
„Wir Lehrer konnten beobachten, dass Schüler, die im Unterricht schwächere Leistungen zeigen, ihren Auftritt mit Bravour, Stolz und Begeisterung vorgetragen haben und tosenden Applaus für ihr Können während der Vorstellung ernten konnten. Das hat uns sehr gefreut. Wir haben unsere Schülerinnen und Schüler auch noch einmal von einer anderen Seite kennenlernen dürfen. Für alle Beteiligten war dies eine tolle und unvergessliche Woche“, so das Fazit von Sybilla Lozano aus dem Kollegium. Maßgeblich für den Erfolg des Projekts verantwortlich ist die Zirkus-Familie Rasch, die dieses mit einer absoluten Professionalität durchgeführt und sehr gekonnt mit den Kindern gearbeitet hat.
Finanziert wurde das Projekt durch Teilnahmegebühren in Höhe von 20 Euro pro Kind.