Schullandschaft gestalten

CDU setzt Schwerpunkt bei der Bildung

Langenhagen. Nach der Kommunalwahl im September nehmen die neu gewählten Ratsmitglieder nun ihre Arbeit auf. Neun Parteien und Gruppierungen sind im Rat vertreten. „Diese Konstellation wollen wir als Chance nutzen. Die Gespräche der vergangenen Wochen haben gezeigt, dass die Bereitschaft zu einer sachbezogenen Zusammenarbeit im neuen Rat groß ist,“ sagt Claudia Hopfe. Die Juristin führt die zwölfköpfige CDU-Fraktion an. Sie sieht einen Schwerpunkt der ehrenamtlichen Arbeit der CDU-Fraktion im Bereich Bildung: Neben dem Neubau des Gymnasiums und dem Umbau der IGS soll weiter in den Bildungsstandort Langenhagen investiert werden.
„Wir haben jetzt die Chance, unsere Schullandschaft zeitgemäß aufzustellen. Neben dem Gymnasium und der IGS sollten wir auch weiter in die Realschule investieren. Außerdem müssen wir den Druck auf die weiterführenden Schulen mindern und über den Bau einer weiterführenden Schule am Standort Kaltenweide nachdenken. Auch die Einrichtung weiterer Fach- und Berufsschulen müssen wir voranbringen. Insgesamt brauchen wir eine echte Vielfalt in unserer Schullandschaft,“ meint der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Bernhard Döhner. Er kennt den Sanierungsstau an den Schulen aus eigener Erfahrung, fast 40 Jahre war er als Realschullehrer in Langenhagen beruflich aktiv.
Die CDU will gemeinsam mit Bürgermeister Mirko Heuer die Lebensqualität in Langenhagen stärken. Dabei ist für Claudia Hopfe auch die Familienfreundlichkeit ein Thema: „Familien brauchen Sicherheit bei der Gestaltung ihres Alltags. Dazu gehören qualitativ gut ausgestattete Schulen genauso wie Krippen, Kitas und Horte, die den Bedürfnissen der Familien entsprechende Betreuungsangebote anbieten. Daran werden wir weiter arbeiten.“