Schulmodelle besichtigt

Die evangelische Gesamtschule in Gelsenkirchen-Bismarck ist in einer Ansammlung von kleinen Holzhäusern am und im Wasser untergebracht.

Stadtverwaltung organisierte Reise

Langenhagen (gg). Die Besichtigung von modellhaften Schulen stand auf dem zweitägigen Reiseprogramm, das die Stadtverwaltung für interessierte Ratsmitglieder und Lehrer ausgearbeitet hat. Hintergrund war der Wunsch aus den Reihen der Politik, daraus Ideen für die Gestaltung der hiesigen Schullandschaft zu gewinnen. Aktuell steht der Umbau der Brinker Schule an. Zudem wird das Schulzentrum wegen brandschutztechnischer Mängel weitestgehend abgerissen. Die IGS erhält nach und nach neue Trakte. Das Gymnasium wird ausgelagert und auf dem südlichen Bult-Parkplatz an der Theodor-Heuss-Straße neu errichtet.
Vier Schulen mit außergewöhnlichen Konzepten und Gebäuden wurden zwecks Erkenntnisgewinns in Nordnrhein-Westfalen besichtigt. Besonderes Gebäudemerkmal der Internationale Friedensschule in Köln (Privatschule) bilden die Glasflächen, die Einblick in jeden Klassenraum geben. Transparenz ist das Motto, das von einer geringen Gesamtschülerzahl getragen wird. Nur 600 Schüler besuchen die Friedensschule, die Grundschule, Gymnasium und Internationale Schule beherbergt. Leibniz-Montessori-Gymnasium in Düsseldorf ist in einem gut 120 Jahre alten Altbau untergebracht. Methodik und Projektarbeit werden in zu kleinen Klassenräumen umgesetzt, Improvisieren gehört dazu und lässt kreativen Schulalltag entstehen. Die Evangelische Gesamtschule in Gelsenkirchen-Bismarck ist in einer Ansammlung von kleinen Holzhäusern am und im Wasser untergebracht, was pädagogisch viele Spielräume eröffnet, die Instandhaltung jedoch schwierig macht. Beim evangelischen Gymnasium Bad Marienburg (Privatschule) mit metallenen Flachdächern und Raumnot erhielten die Reiseteilnehmer viele Ratschläge zur Fehlervermeidung bei neuen Schulbau-Plänen. Fachlichen Austausch gab es seitens der Stadtverwaltung durch die Abteilung Hochbau.