Schulsanitätsdienst ist aufgestellt

Offizieller Start des Schulsanitätsdienstes an der RKS mit Besichtigung eines Einsatzfahrzeugs. (Foto: G. Gosewisch)

Robert-Koch-Realschule kooperiert mit dem DRK-Langenhagen

Langenhagen (gg). „Erst die Arbeit, dann das Vergnügen“ - dieser Abfolge stellten sich 22 Schüler der Robert-Koch-Realschule (RKS) in Bezug auf den Schulsanitätsdienst, denn sie haben bereits einen Erste-Hilfe-Kursus absolviert, und das Engagement wurde nun von Schulleiter Thomas Kelber in einer kleinen offiziellen Feierstunde gewürdigt. Hintergrund ist das Bestreben von Torben Berg, RKS-Lehrer in den Fächern Deutsch und Erdkunde, einen Schulsanitätsdienst zu etablieren. Er ist seit vielen Jahren ehrenamtlicher DRK-Ausbilder für Erste Hilfe und hat diese Qualifikation für die Schüler genutzt. „Wir sind längst nicht die erste oder einzige Schule, die einen von Schülern gestellten Schulsanitätsdienst hat, es gibt viele. Aber hier ist es etwas Besonderes, weil wir zuvor eine andere Struktur für die Schülerbetreuung hatten - eine vom Förderverein Beauftragte, das ist lange her und so nicht mehr realisierbar. Umso wichtiger und erfreulicher ist es, dass sich viele Schüler für den Dienst gemeldet haben,“ sagte der Schulleiter, der nebenbei bemerkte, dass die Schüler für die kleine Feierstunde einen besonderen roten Kuchen in Form des DRK-Kreuzes vorbereitet hatten. „Dies ist ein tolles Zeichen für eure positive Einstellung“, lobte er. Nach den Osterferien wird der Sanitätsraum bezugsfertig sein, ausgestattet mit einer Liege und Verbandsmaterial. Torben Berg konnte das DRK-Langenhagen als Sponsor für Mobiltelefone gewinnen. Diese tragen die Schüler, die im Dienst eingeteilt sind, mit sich und werden bei Bedarf alarmiert. Viel Erfolg wünschte die DRK-Ortsvereinsvorsitzende Martina Rust gemeinsam mit Benjamin Schiller von der Deutschen Rotkreuz-Jugend der Region. Weitere Kooperationen sind denkbar. So möchte Martina Rust den RKS-Schülern anbieten, bei den örtlichen Blutspenden die Organisation kennenzulernen oder einen Ausflug zum DRK-Blutspende-Dienst in Springe zu unternehmen.