Schulschließungen kein Thema mehr

So sehen die Wanderungssalden der Stadt in den kommenden beiden Jahren aus.

Prognose für Langenhagen – zwischen 52.000 und 57.000 Einwohnern

Langenhagen (ok). Allerorts ist vom demographischen Wandel die Rede, eine Entwicklung, die in Langenhagen aber nicht so sehr zum Tragen kommt. Ingenieur Jan Bröker aus der Planungsabteilung des Rathauses stellte jetzt die Entwicklung mit einem moderaten Wachstum vor, wobei deutlich wurde, dass die Zahl der Senioren bis zum Jahr 2036 leicht steige, die jüngeren Bevölkerungsgruppen aber relativ konstant blieben. Bröker: „Das Durchschnittsalter liegt bei 43 Jahren.“
Der stärkste Bevölkerungsanstieg ist nach wie vor in Kaltenweide mit dem Neubaugebiet Weiherfeld zu verzeichnen, nicht zuletzt durch die jungen Familien mit Kindern. „So bleibt die Infrastruktur in den Schulen ausgelastet“, prophezeit Jan Bröker. Eine Schließung von Schulen, wie sie in der Vergangenheit durchaus im Raum stand, ist derzeit überhaupt kein Thema mehr.
209 Bürgerinnen und Bürger sind von außerhalb Langenhagens ins Weiherfeld gezogen; 108 innerhalb der Flughafenstadt. Insgesamt gab es im vergangenen Jahr 454 Zuzüge. Die prognostizierte Bevölkerungszahl für die nächsten 15 Jahren liegt zwischen 52.000 und 57.000 Einwohnerinnen und Einwohnern.
Zwar gibt es noch freie Flächen in der Stadt – etwa am Graneweg, in Engelbostel und auf den Rieselfeldern. „In Zukunft wird es aber auch verstärkt einen generationsbedingten Austausch im Bestand geben“, kündigte Bürgermeister Friedhelm Fischer an.