Schuppen und Container ausgebrannt

Mit Schaum musste zur Werke gegangen werden.

Kein Flächenbrand an Niedersachsenstraße

Langenhagen. Sonntagmorgen gegen 7.45 Uhr ist es auf dem Gelände einer Gärtnerei an der Niedersachsenstraße zu einem Feuer eines Lagerschuppens und eines nahe gelegenen Müllcontainers gekommen. Die Brandursache ist bislang unklar. Gegen 7.45 Uhr hatten Zeugen Feuerschein vom Gelände der Gärtnerei gemeldet. Die alarmierte Feuerwehr löschte die Flammen, durch die ein als Lagerraum dienender Schuppen zerstört wurde sowie der Müll in einem einige Meter entfernt stehenden Metallcontainer verbrannte. Den entstandenen Schaden schätzt die Polizei auf etwa 1.000 Euro. Zur Ermittlung der bislang ungeklärten Brandursache werden Beamte der Kriminalpolizei den Geschehensort in den nächsten Tagen aufsuchen. Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst Hannover unter der Telefonnummer (0511) 109-55 55 entgegen. "Flächenbrand in der Niedersachsenstraße" - so lautete das Alarmstichwort um 7.40 Uhr am Sonntagmorgen für die Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehr Langenhagen. Beim Eintreffen fand Einsatzleiter Marcel Hofmann eine starke Rauch- und Flammenentwicklung auf dem Gelände einer Gärtnerei vor. Während der Löschangriff vorbereitet wurde, erfolgte eine Alarmstufenerhöhung für die gesamte Ortsfeuerwehr. Mehrere Trupps gingen unter Atemschutz vor um den etwa 100 Quadratmeter großen, in Vollbrand stehenden Schuppen zu löschen. Die Wasserversorgung erfolgte von der Niedersachsenstraße, die während der Löscharbeiten komplett gesperrt war.
Im weiteren Verlauf des Einsatzes wurden Teile des Schuppens nach und nach eingerissen, um alle noch vorhandenen Glutnester ablöschen zu können. Hierbei kam neben Geräten der Feuerwehr - unter anderem Einreißhaken, Äxte und die Wärmebildkamera - ebenfalls ein vom Gärtnerei-Inhaber gestellter Bagger zum Einsatz. Als abschließende Maßnahme ließ Hofmann den Schuppen mit Schwerschaum fluten, so dass keine Gefahr mehr für eine Ausbreitung bestand.
Die Ortsfeuerwehr Langenhagen war mit vier Fahrzeugen und 23 Kräften knapp drei Stunden im Einsatz. Ermittler der Krimalpolizei nahmen direkt nach den Löscharbeiten ihre Arbeit auf. Es wird wegen vorsätzlicher Brandstiftung ermittelt.