Schwerer Unfall auf der A 352

Auf der A 352 wurde nach dem Unfall ein eingeklemmter Fahrer gerettet. (Foto: F. Bierschwale)

Feuerwehr befreite eingeklemmten Fahrer

Kaltenweide. Zu einem schweren Auffahrunfall ist es am Mittwoch um 11.25 Uhr auf der A 352 gekommen. Kurz hinter der Anschlussstelle Kaltenweide, Fahrtrichtung Norden, gab es stockenden Verkehr. Ein 46-jähriger Tiguan-Fahrer war mit seinem 57-jährigem Beifahrer auf der rechten Spur unterwegs, bemerkte die langsam fahrenden Fahrzeuge vor ihm zu spät und fuhr trotz Bremsung auf einen Mercedes mit einem 52-jährigen Fahrer auf. Der wiederum wurde auf den vor ihm rollenden Passat eines 35-jährigen Bielefelders geschoben. Durch den Aufprall schleuderte der Tiguan über die Fahrbahn und stieß abschließend mit seinem Heck gegen das Heck eines LKW. Neben der Polizei und den Rettungskräften wurde die Feuerwehr zur technischen Hilfeleistung alarmiert. Die Ortsfeuerwehren Kaltenweide, Krähenwinkel und Langenhagen sowie das Stadtkommando waren im Einsatz. Das eingeklemmte Fahrzeug war derart demoliert, dass sich weder Türen noch Kofferraumklappe öffnen ließen. „Mit hydraulischen Rettungsgeräten entfernten die Feuerwehrmänner die Fahrertür, sodass der Rettungsdienst die Versorgung des Fahrers fortführen konnte“, berichtet Feuerwehrsprecher Stephan Bommert. Ein Rettungshubschrauber transportierte den lebensgefährlich verletzten Fahrer in ein Krankenhaus. Die beiden Insassen des Tiguan sowie der Passat-Fahrer erlitten leichte Verletzungen, der 56-jährige LKW-Fahrer blieb unverletzt.
Eine 26 Jahre alte LKW-Fahrerin, die eine Gefahrenbremsung durchführte, um nicht in die Unfallstelle zu fahren, wurde ebenfalls leicht verletzt. Sowohl sie als auch die 46 und 57 Jahre alten Männer wurden von Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser transportiert, der 35-Jährige durch Sanitäter vor Ort behandelt.
Um 13.05 Uhr wurde der Gerätewagen Tierrettung der Ortsfeuerwehr Krähenwinkel nachalarmiert, weil ein Hund in einem Unfallwagen geborgen und betreut werden musste. Er wurde in das Tierheim gebracht. Den entstandenen Schaden schätzt die Polizei auf 38.000 Euro. Für den Zeitraum der Unfallaufnahme musste die Richtungsfahrbahn komplett gesperrt werden. Bis zum Abend gab es erhebliche Verkehrsbehinderungen.