Seestädter Platz vorläufig fertig

Ursula Schneider (von links), Stadtsprecher Roman Sickau und Friedhelm Fischer machten sich vor Ort ein Bild.Foto: G. Gosewisch

S-Bahnhof Kaltenweide jetzt von der Ostseite besser zu erreichen

Kaltenweide (gg). Der S-Bahnhof Kaltenweide ist nun auch von Osten aus gut zu erreichen, die Gestaltung des Seestädter Platzes macht dies möglich. Eine großzügige Wegführung zum Bahnsteig sorgt für die Anbindung der Ortschaften Altenhorst, Maspe und Twenge. Zwei Fahrradständer stehen zur Verfügung und rund 30 Parkplätze sind ausgewiesen. „Voraussetzung für die Asphaltierung der bogenförmigen Straße am Seestädter Platz war der Bau der Versorgungsleitungen, die nun längs darunter liegen", erläutert Anette Mecke vom Fachdienst Planung der Stadt Langenhagen. Damit sei die Basis für die Erschließung der geplanten angrenzenden Bebauung gegeben. Abgeschlossen werde der Straßenausbau allerdings erst, wenn auch die Versorgungsanschlüsse zu den einzelnen Grundstücken lägen, so ihr Hinweis. Viel erreicht sei nun aber schon durch die glatte neue Straße, denn die "Schotterwüste" vorher habe für Kritik bei den Anliegern gesorgt. Abgeschlossen seien dagegen die Arbeiten auf dem Seestädter Platz zwischen der bogenförmigen Straße und dem S-Bahnsteig. „Die Gestaltung des Platzes ist von der Bepflanzung geprägt", sagt Verwaltungsmitarbeiterin Ursula Schneider. Zusätzlich sei die Bepflanzung auch farblich auf die baulichen Gegebenheiten abgestimmt worden. Die Klinker in der Treppenführung rund um den S-Bahnsteig waren dabei bestimmend. Das typische Rot soll sich im Laub der Blutpflaume wieder finden. Zusätzlich zu den zwei vorhandenen Eichen sind weitere gepflanzt worden und wie in der Helene-Lange-Straße sorgen Lederhülsenbäume für einen parkähnlichen Charakter. Hochbeete in den Treppenabsätzen und Sitzmauern aus Granit zeigen, dass der Seestädter Platz nicht nur zum Durcheilen, sondern auch zum Verweilen einlädt. „Die Drehhocker auf den breiten Stufen und die Betonsteine werden bereits von Jugendlichen genutzt“, so Ursula Schneider. Rasenflächen betonten die Weite des Platzes. Sie dienen als Versickerungsflächen für abfließendes Regenwasser aus der Platzbefestigung.
"Erforderlich und rundum gelungen" beurteilt Bürgermeister Friedhelm Fischer den Ausbau des Seestädter Platzes, für den rund 380.000 Euro veranschlagt worden sind. Er sieht den Ausbau auch als Chance für die Attraktivität des so genannten "Park and Ride". Wolfgang Langrehr, der Ortsbürgermeister Kaltenweides, betonte gegenüber dem ECHO, dass der Name des Platzes die Seestädte ins Konzept integriere.