Seinen Kaffee hat er dort wirklich vermisst

Heißbegehrt: ein Selfie mit Dschungelkönig Marc Terenzi. (Foto: O. Krebs)

Dschungelkönig Marc Terenzi zeigt sich im CCL als Star zum Anfassen

Langenhagen (ok). Er ist wirklich der nette Kerl von nebenan, kam sympathisch und ohne Starallüren rüber. Mehr als 600 Fans – manche warteten bis zu vier Stunden – wollten Dschungelkönig Marc Terenzi am Donnerstag im CCL sehen, singen hören und natürlich ein Autogramm von ihm oder ein Selfie mit dem Wahlhannoveraner, der schon einige Jahre in der Stadt wohnt. Auf der Bühne präsentierte der 38-Jährige sowohl eigene als auch gecoverte Songs, erfüllte geduldig jeden Autogrammwunsch. Auch nach einer kurzen Unterbrechung, denn das Einkaufszentrum musste geräumt werden, weil die Brandmeldeanlage ausgelöst wurde. Nach einer Viertelstunde ging es dann weiter, und auch die Feuerwehrleute bekamen natürlich ihr gewünschtes Foto. Das große Los hatten Julia Namendorf aus Barsinghausen und Angela Redeker aus Langenhagen gezogen. Sie durften mit jeweils einer Begleitung vor dem Auftritt intensiv mit Marc Terenzi plaudern. So ießen sie sich zum Beispiel detailiert von ihm berichten, wie ihm die Spinnen im Dschungel übers Gesicht gekrabbelt sind und dass die Fischaugen wie Salzwasser schmeckten. Und was hat Terenzi am meisten im Dschungel vermisst? Ganz klar, seinen Kaffee. Marc Terenzi: "Der Dschungel wird oft unterschätzt, das ist 24 Stunden Prüfung." Bei Julia stand der gebürtige US-Amerikaner – nach Ross Antony der zweite Dschungelkönig, der im CCL vorbeischaute – von Anfang auf der Favoritenliste, für seinen Sieg gab es beri einer kleinen Wette immerhin einen Schokoriegel als Preis. Und was sowohl ihr als auch der anderen Gewinnerin Angela Redeker besonders imponiert hat: das Durchhaltevermögen in Australien mit den verschiedenen Charakteren. Jetzt ist der Dschungel erfolgreich überstanden und Marc Terenzis Terminkalender proppevoll. Eines der nächsten Projekte ist seine eigene Show "Magic Marc". Und doch fühlt er sich mitterweile in Hannover am wohlsten: "Das ist immer so, als wenn ich nach Hause komme."