Seniorenbeirat prüft Kandidaten

Wahlprüfsteine: Fragen vor der Bürgermeisterwahl

Langenhagen (gg). An die fünf Bürgermeisterkandidaten stellte der Seniorenbeirat seine Fragen in Form von Wahlprüfsteinen. Gefragt wurde nach einer möglichen Stärkung des Beirates mit Blick auf mehr Entscheidungskompetenz. Weiterhin wurde nach den Möglichkeiten zur Entwicklung einer altersgerechten Stadt mit bezahlbarem Wohnraum, nach dem Erhalt der Verwaltungsstellen in den Ortschaften und nach der Sauberkeit in der Stadt gefragt. Alle Kandidaten haben geantwortet, im Tenor ähnlich, denn natürlich besteht Konsens darin, die Wünsche der Bürgerinnen und Bürger so gut wie möglich umzusetzen. Seniorengerechte Barrierefreiheit im öffentlichen Raum und einen guten bürgernahen Service seitens der Stadtverwaltung wollen alle Kandidaten realisieren, ebenso bezahlbaren Wohnraum und Sauberkeit. FDP-Kandidat Stefan Dammann spricht sich für ein mobiles Bürgerbüro als neue Idee aus und regt einen strengeren Bußgeldkatalog bei Ahndung von Verschmutzungen an. Dirk Musfeldt (Grüne) empfiehlt einen Demografiecheck für geförderte Wohnungen. Mirko Heuer (CDU) will die Möglichkeit prüfen, dem Seniorenbeirat mehr Mitbestimmung, statt beratende Funktion, einzuräumen und will die Verwaltungsstellen in den Ortsteilen erhalten. Jens Mommsen (ohne Partei) möchte mit dem Seniorenbeirat, als Teil einer Expertenrunde, Lösungsvorschläge für anstehende Probleme erarbeiten, die dann politisch diskutiert werden können. Amtsinhaber Friedhelm Fischer (SPD) setzt auf die Einwirkung der Verwaltung auf die jeweils Zuständigen und das Zusammenbringen von Akteuren mit gleichen Interessen, um Lösungen herbeizuführen, statt zu diktieren.