Servus und Pfiat di

Ein zünftiges Oktoberfest feierten Bewohnerinnen und Bewohner.

Altenzentrum Eichenpark feierte ausgelassen

Langenhagen. Dass die Bewohner und Gäste des Altenzentrum Eichenpark gern und gut feiern können, haben sie in der vergangenen Woche wieder einmal beim traditionellen Weinfest bewiesen, das in diesem Jahr erstmalig als Oktoberfest ausgerichtet wurde. Köstlich amüsieren konnten sich die Senioren über die Mitarbeiter des Begleitenden Dienstes, die passend zum Thema zwei angeheiterte Ehemänner im Sketch „Die Nachtwandlerin“ mimten sowie „Die Jodelschule“ - aus der Feder des genialen Komikers Loriot - aufführten. Ein weiteres Highlight stellte der Auftritt des Brinker Chors unter der Leitung ihres ehemaligen Chorleiters Martin Schulte - der auch am Piano brillierte – dar. Der Langenhagener Chor bot auch in einer kleinen Besetzung einen Teil seines Repertoires mit besonderer Freude zum Singen da, sodass anschließend auch die Bewohner zum gemeinsamen Singen motiviert und von Achim Clasen auf der Gitarre begleitet werden konnten. Ganz ausgelassen wurde die Stimmung jedoch, als beim von den Mitarbeitern aufgeführten „Schuhplattler“ das jüngste Enkelkind eines Bewohners mit auf die Bühne kletterte und eifrig die Bewegungen zu imitieren versuchte. Großes Lob gebührt daher dem Dreikäsehoch für die vielen Lachtränen, die er bei seinem Gastauftritt hervorrief.
Letzter Höhepunkt und Abschluss der Veranstaltung war dann die von allen erwartete typisch bayrische Verköstigung, in Form von Weißwurst und echten „Knackern“ zum Bayrisch Kraut sowie Laugengebäck, Radi und der hier eher unbekannten Spezialität Obazda. Abgerundet mit einem Schoppen Wein, Traubensaft oder wer es mochte auch mit einem frischen Radler wurden alle mit einem „Servus und Pfiat di“ zur Nacht verabschiedet.