Sichere Schulen gewünscht

Seitens der CDU informierten sich Hans-Joachim von Einem (von links), Gerhard Menke, Rudolf Ringe und Editha Lorberg bei den Sicherheitsexperten von Scanvest mit Michael Deiters und Georg Müller. (Foto: G. Gosewisch)

CDU-Mitglieder informierten sich über Technik

Langenhagen. Das Thema Sicherheit an Bildungseinrichtungen liegt Editha Lorberg am Herzen. Bei einem Besuch beim Sicherheitsspezialisten Scanvest an der Hans-Böckler-Straße informierte sich die CDU-Landtagsabgeordnete über Gefahrenreaktionssysteme an Schulen: Welche Möglichkeiten gibt es? Was ist zu beachten? Welcher Mehrwert kann über den Sicherheitsaspekt hinaus realisiert werden? Begleitet wurde Editha Lorberg von CDU-Kollegen aus der Wedemark und Garbsen mit Gerhard Menke, Rudolf Ringe und Hans-Joachim von Einem.
Gefahrenreaktionssysteme wollen gut geplant sein. Von der Kleinstadt-Grundschule bis zur integrierten Gesamtschule mit mehr als 2.000 Schülern – in der Region Hannover finden sich unterschiedlichste Schularten mit jeweils ganz eigenen Sicherheitsanforderungen. Um für jede das passende Konzept zu erarbeiten, ist es sinnvoll, fachkundige Unterstützung zu haben. Daher war zum Informationstermin auch Fachplaner Tobias Töpfer, Geschäftsführer der building:pro GmbH, eingeladen. Er gab Einblicke in den Konzeptionsprozess eines Gefahrenreaktionssystems, stellte die Kernelemente einer neuen Norm DIN vor und teilte Erfahrungswerte seines auf den Schulbereich spezialisierten Planungsbüros. Als neutraler Planer bietet Tobias Töpfer verschiedenste Lösungen an, stellte bei diesem speziellen Termin aber auch gezielt das gemeinsam mit Scanvest erarbeitete Konzept vor: ein Gefahrenreaktionssystem, das auf der Nutzung von IP-Intercom-Sprechstellen basiert und somit Sprachkommunikation in den Fokus stellt. Das System wird bereits erfolgreich in mehr als einhundert Schulen der Stadt Frankfurt eingesetzt und kommt bundesweit auch in anderen Bildungseinrichtungen zum Einsatz.
Editha Lorberg sagt: "Wir müssen dem Thema Sicherheit die gebotene Beachtung schenken und unaufgeregt über mögliche Einsatzformen diskutieren. Ich finde es schlimm, dass oftmals erst etwas passieren muss, bevor die Verantwortlichen die Sicherheitsstandards erhöhen.“