Sie haben es wieder getan

Es ist geschafft. Maud Lehmann-Musfeldt hält das Zertifikat in der Hand, überreicht von Marlies Wagner, Qualitätsbeauftragte des Kieler Instituts (Foto: D. Lange)

Kita Krähenwinkel erhält erneut wertvolles Zertifikat

Krähenwinkel (dl). Es geht in die Verlängerung. Die Erzieherinnen und Erzieher der Kita Krähenwinkel haben sich nach 2009 und 2012 ein weiteres Mal vom Kieler Institut für angewandte Psychologie und Pädagogik das Zertifikat für die hervorragende pädagogische Arbeit ihrer Einrichtung erarbeitet. Das Institut in Kiel entwickelte ein Verfahren zur qualitativen Bewertung der Arbeit einer elementarpädagogischen Kindertageseinrichtung, das auf der Grundlage eines speziellen Qualitätsmanagements die Qualitätsentwicklung in der Kita unter anderem als einen ständigen (Weiter-) Entwicklungsprozess begreift und begleitet. Auch wenn es auf diesem Gebiet keine einheitlichen Standards gebe und somit unterschiedliche Zertifizierungsverfahren existieren mit unterschiedlicher Gewichtung der einzelnen Qualitätsbereiche, so Marlies Wagner, Qualitätsbeauftragte des Kieler Instituts. Der Zertifizierungsprozess bleibt nichtsdestotrotz eine anspruchsvolle Aufgabe, bei der durchaus ein bis eineinhalb Jahre ins Land gehen können. Im Verlauf des Verfahrens und der Vorbereitung auf die abschließende Prüfung gelangten die Pädagogen der Kita in der Wiesenstraße mehr als einmal an einen Punkt, an dem sie auch ihre eigenen Werte und ihr professionelles Selbstverständnis als Erzieher/in hinterfragen mussten. K.I.E.L. gliedert sich allein in 15 Qualitätsbereiche mit sage und schreibe 425 Qualitätskriterien, das heißt, es mussten auch 425 Fragen beantwortet werden. Da kamen mehr als einmal Zweifel auf. Maud Lehmann-Musfeldt, die Leiterin der Kita mit dem Schwerpunkt Gesundheitsförderung, ist sichtlich stolz auf das Ergebnis. Für sie und alle Beteiligten ist das Zertifikat und der Weg dahin trotz aller Mühen bei der Auseinandersetzung mit den zahlreichen Fragen und Aufgaben kein Traum gewesen, sondern Realität, allerdings mit positivem Ausgang. Gewissermaßen mit Happy End. Das ganze Team und Vertreter der Stadt Langenhagen kamen nach der letzten Prüfung im Krähenwinkeler Dorfgemeinschaftshaus zusammen, um den erfolgreichen Abschluss der Zertifizierung gebührend zu feiern. Mit von der Partie auch diesmal wieder Barbara Hornbostel als selbsternanntes Mitglied des passiven Elternrats. Angetan mit Dutt, Kapotthütchen und einem altmütterlichen Kostüm in Schlammfarbenoptik bereicherte sie den Abend mit allerlei Döneckes und selbstverfassten Liedern.