„Sie mögen diesen Markt“

Das Musik- und Spielmannskorps beim musikalischen Auftakt zum Weihnachtsmarkt.Foto: O. Krebs

Alle machen mit: Kaltenweide wächst zusammen

Kaltenweide (ok). Zehn Jahre gibt es ihn nun schon, und man hat das Gefühl, der Kaltenweider Weihnachtsmarkt wird immer besser angenommen. Auch in diesem Jahr herrschte trotz des miesen Wetters – zwischendurch regnete es immer wieder mal – eine tolle Stimmung an den Buden am Rondell auf dem Zellerieplatz. „Die Kaltenweider mögen diesen Markt“, stellte Ortsbürgermeister Wolfgang Langrehr treffend fest. Der Sozialdemokrat hatte schon im Vorfeld mehr Fingerspitzengefühl als sein Mellendorfer Amtskollege Rudi Ringe bewiesen, das Volksbegehren für gute Schulen Unterschriften auf dem Weihnachtsmarkt sammeln lassen. „Für mich ist das keine parteipolitisch motivierte Sache, sondern ein Ausdruck von Basisdemokratie“. Eltern, die sich in dieser Art und Weise engagierten, verdienten es unterstützt zu werden. Und auch die neugegründete Interessengemeinschaft Weiherfeld/Kaltenweide (IWK) machte Werbung in eigener Sache, gab den Startschuss für den Fotowettbewerb „Lebendiges Kaltenweide“. Kleine und große Besucherinnen und Besucher bekamen eine Kamera in die Hand gedrückt, machten sich auf die Suche nach den schönsten Motiven. Der Wettbewerb läuft noch bis zum 26. Januar; wer Interesse hat, kann sich auf der Homepage der IWK (www.kaltenweide.com) detailliert informieren. Auf die Gewinnerinnen und Gewinner warten tolle Preise wie etwa Digitalkameras, iPod oder Waveboard,.
Beim Weihnachtsmarkt war also wieder für Jeden etwas dabei – im Kindergarten Zellerie war eine Kaffeestube eingerichtet, in der Arche verkaufte die Familie Elter zu Gunsten der Straßenkinder in St. Petersburg Kunsthandwerkliches. Und fehlen durften neben der obligatorischen Bratwurst natürlich auch nicht die leckere Feuerzangenbowle der Pflügergemeinschaft und die krossgebratenen Kartoffelpuffer – von Daniel Hose liebevoll „gebratener Ackersegen“ oder „Erntegoldfladen“ genannt.
Fazit: Ein Fest fürs ganze Dorf, bei dem die Vereine, Verbände und Institutionen der Ortschaft unter der Regie der Ortsarbeitsgemeinschaft wieder kräftig an einem Strang gezogen haben. Und auch das Weiherfeld wird mehr in mehr ins alte Dorf integriert.