"Sie müssen sich grün sein"

Die frischgebackenen Alltagbegleiter schenken vor allen Dingen eines: Zeit. Im Einsatz sind jetzt: Manuela Krösche (von linksI, Peter Jöcks, Sigrid Dubke- Conrads, Bernhard Bayer, Tatjana Gordeeva, Lin Kurth, Ellruth Klatt, Heidi Emrich

Auszeichnung für das Projekt „Alltagsbegleitung“

Langenhagen. Ausgezeichnete Arbeit leisten die ehrenamtlichen Alltagsbegleiter im Quartierstreff Wiesenau und darüber hinaus. Nach einer monatelanger Schulung rund um verschiedene Themen wie zum Beispiel Kommunikation, rechtliche Grundlagen oder Erkrankungen im Alter sind die Ehrenamtlichen ganz praktisch unterwegs und verschenken vor allem ein: Zeit! Denn das ist das, was Menschen am nötigsten gebrauchen können. Zeit und Gesellschaft fehlt aber oft denen, die alleine leben, älter sind, Angehörige nicht vor Ort haben oder aufgrund von Erkrankungen weniger mobil sind. Dann kommen die Alltagsbegleiter ins Spiel! „Ich vernetze die Seniorinnen und Senioren mit den Ehrenamtlichen. Stimmt die Sympathie, geht oft die Erfolgsgeschichte los“, sagt Quartiersmanagerin Claudia Koch vom Verein win e.V. Und dieses Engagement wurde nun vom Netzwerk Nachbarschaft gewürdigt. Seit Jahresende ziert eine Plakette den Quartierstreff, der sich nun „Ort der guten Nachbarschaft“ nennen kann. „Darauf sind wir sehr stolz. Das Engagement der Menschen wird durch so eine Auszeichnung deutlich unterstrichen und zeigt auch, wie wichtig diese Projekte für die Menschen sind.“, beschreibt Claudia Koch die Auszeichnung. Die Alltagsbegleiter freuen sich über weitere Kontakte. Am Freitag, 16. Februar, können sich Interessierte im Quartierstreff über das Projekt informieren. An diesem Tag stellen einige Alltagsbegleiter den Ansatz für Seniorinnen und Senioren vor, aber auch Angehörige, die sich Unterstützung zum Beispiel für ihre Eltern wünschen, sind herzlich eingeladen. „Wir bringen dann die Menschen zusammen. Einzige Voraussetzung: Sie müssen sich grün sein! Ohne ein gutes Gefühl geht es dann nicht“, sagt Claudia Koch.