„Sie sind unheimlich auf Zack“

Die Mädchen und Jungen haben sich bei der Sportausbildung einen ganz Spielefundus erarbeitet. (Foto: O. Krebs)

Positive Erfahrungen bei erster Ausbildung zum Schulsportassistenten an der RKS

Langenhagen (ok). Es sind die jüngsten Schulsportassistenten, die Jörg Beismann je ausgebildet hat, und er ist schon seit 2004 dabei. „Die Mädchen und Jungen sind unheimlich auf Zack für ihr Alter und machen auch schon mal die Erfahrung, wie es ist, wenn sie selbst etwas sagen, und keiner hört zu.“ Auch die verantwortliche Lehrerin Maya Raschke ist der Ansicht, dass die Kinder in der 32 Stunden umfassenden Ausbildung durchaus lernen, sich selbst zu reflektieren und Verantwortung zu übernehmen. „Es gehört dazu, Regeln und Disziplin vorzuleben“, sagt Maya Raschke, die die Kinder in der so genannten Mottostunde auf den zweitägigen Kursus vorbereitet hat. Die 6b an der Robert-Kochschule ist eine Sportklasse, dass heißt sie hat eine zusätzliche Sportstunde in der Woche, in der schulsportbezogene Projekte wie eben die Sportassistentenausbildung angeboten werden. Segeln war ebenfalls schon angesagt; Bouldern, Paddeln oder Rugby sollen folgen.
Mit der Ausbildung als Schulsportassistent übernehmen die jetzigen Sechstklässler dann im nächsten Schuljahr eine konkrete Aufgabe: Sie sollen die Pausengestaltung für die neuen Fünftklässler übernehmen, beispielsweise mit kleinen Spielen, die durchaus auch auf eigenen Ideen basieren könnten. Jörg Beismann findet es gut, dass die Schulsportassistentenausbildung schon so früh an der Robert-Koch-Realschule stattfindet. So sei die Nachhaltigkeit gegeben; Schüler und Schule hätten länger etwas davon. Beobachten, bewerten, die Funktion von Gruppenprozessen, Fairness , sicherer Geräteaufbau und auch ein klein bisschen Rechtskunde– nur einige der vielen Themen, die bei der Ausbildung zum Schulsportassistenten angeschnitten werden. Die Helfer können im Sportunterricht, aber auch im AG-Bereich oder auf einer Klassenfahrt eingesetzt werden.
Maya Raschke ist auf jeden Fall total zufrieden mit dem ersten Durchgang für ihre Profilklasse, die beiden Ausbilder Diana Ringwelsky und Jörg Beismann hätten Theorie und Praxis anschaulich rübergebracht. Ein Projekt, das an der Robert-Koch-Realschule sicherlich fortgesetzt wird.