Sie war nah bei den Menschen

Immer uneigennützig und bescheiden: Alona Friedrich.

Ratsfrau Alona Friedrich gestorben

Langenhagen (ok). Sie war nie eine Frau der lauten Worte, aber immer eine Frau der Tat. Und sie war nah bei den Menschen. So hat die CDU-Fraktionsvorsitzende Claudia Hopfe ihre Ratskollegin Alona Friedrich treffend beschrieben. Alona Friedrich, Jahrgang 1958, ist am Dienstagmorgen nach längerer Krankheit gestorben. Auf Facebook ist in ihrem Namen zu lesen, dass sie sich von ihrem Mann, dem CDU-Ratsvorsitzenden Andreas Friedrich, von ihrem ersten Ehemann Marcus Müller und von den gemeinsamen Kindern rechtzeitig habe verabschieden können. Ihr Ehemann Andreas Friedrich beschreibt in einem kurzen Satz, was für ein engagierter und hilfsbereiter Mensch seine Ehefrau Alona war: „Sie hat sich immer viel mehr um die Menschen um sie herum gekümmert als um sich selbst.“ So hat sich Alona Friedrich nicht nur im Rat der Stadt Langenhagen politisch engagiert, sondern auch in der Flüchtlingsbetreuung, als Seniorenbetreuerin im Quartierstreff und beim Repairtreff. Immer uneigennützig, bescheiden und mit dem Blick für Mitmenschen, die Hilfe benötigen. Nur für sie gab es letztendlich keine Hilfe: Nach der Diagnose im März 2016 und einer vermeintlichen Heilung kam die Krankheit im November vergangenen Jahres zurück. Alona Friedrich nahm den Kampf erneut auf, konnte ihn aber nicht gewinnen. Nicht nur die CDU trauert um eine vor allen Dingen auf dem sozialen Feld engagierte Frau und Politikerin.