Skepsis bleibt vorherrschend

Kostenbegrenzung für Schwimmbad-Neubau weicht auf

Langenhagen (gg). Unter verschiedenen Aspekten war der Schwimmbad-Neubau Thema in der jüngsten Ratssitzung. Klärung forderte Dieter Palm, Sprecher der Interessengemeinschaft Neue Bult, in der Einwohnerfragestunde zur Genehmigung „Grundwasser-Absenkung auf dem Baugrund im Park“. „Ist berücksichtigt, dass die Wasserabsenkung auch einen erheblicher Eingriff in die umgebende Natur bedeutet, der man im wahrsten Sinn des Wortes das Wasser abgräbt?“ fragte er als Anlieger. Stadtbaurat Carsten Hettwer antwortete umgehend: „Wir verstehen die Sorgen. Vor einigen Tagen gab es Gespräche mit der unteren Wasserbehörde, die die Absenkung nach Vorabsprache genehmigen wird. Eingriffe in Natur und Landschaft sind besprochen worden. Theoretisch vorgenommene Berechnungen sagen keine gravierenden Schäden voraus, im Juli wird eine Detailauswertung öffentlich ausgelegt.“
Ebenfalls in der Einwohnerfragestunde erinnerte Stefan Dammann, FDP-Bürgermeisterkandidat, an den Optimierungsbedarf des Energiekonzepts. Für eine Erweiterung des Energiekonzepts um Geothermie sprach sich Grünen-Ratsherr und Bürgermeisterkandidat Dirk Musfeldt aus: „Dafür sollten spezialisierte Planer noch dazu geholt werden.“ Planungsaspekte, die nicht mit den bisherigen Ratsbeschlüssen konform gehen, hob Ratsherr und Bürgermeisterkandidat Jens Mommsen hervor. Insbesondere die in der Bürgerbefragung zum Schimmbad-Neubau festgelegten 27 Millionen Euro Baukosten seien nicht zu halten. „Im Planungsverlauf sind neue Ratsbeschlüsse möglich, die die ursprünglichen aufheben“, so der Tenor unter den Fraktionen SPD, Grüne und CDU. Ratsherr und Bürgermeisterkandidat Mirko Heuer sagte: „Als Bürgermeister würde ich die Weisung des Rates seitens der Stadtverwaltung abarbeiten, falls mehrheitlich gewünscht, bleibt es dann bei den 27 Millionen. Als Ratsherr kann ich sagen, dass eine Baukostenerhöhung richtig ist, wenn die Wirtschaftlichkeit (Betriebskosten) es erfordert.“
Die Teilnahme an den Sitzungen des Betriebsausschusses Bad empfahl Bürgermeister kandidat und Amtsinhaber Friedhelm Fischer: "Interessierte bekommen dort detaillierte Informationen."