Son Macia ließ Kasalla aus Katar hinter sich

Ein großer Sieg zum Abschied als Trainer. Andreas Löwes Son Macia mit Jockey Ian Ferguson. (Foto: galoppfoto.de)

Grandioses Galopper-Saisonfinale auf der Neuen Bult

Langenhagen. Am vergangenen Sonntag öffnete sich beim „Renntag der Gestüte“ die Startmaschine zum letzten Mal in diesem Jahr, denn es war das Saisonfinale.
Der zur Gruppe III zählende und mit 55.000 Euro dotierte „Große Preis der Besitzervereinigung für Vollblutzucht und Rennen“ für Stuten war der Programmhöhepunkt. Es gab einen Außenseitersieg durch Son Macia, die Jockey Ian Ferguson in einem spannenden Finale vor Nazbanou und Gambissara über die Ziellinie führte. Die klare Favoritin Kasalla mit dem eigens aus Katar eingeflogenen Jockey Adrie de Vries wurde Vierte. Siegtrainer Andreas Löwe feierte kurz vor seinem Karriereende noch einmal einen großen Sieg.
Im „Großen Preis der Mehl-Mülhens-Stiftung Gestüt Röttgen“, einem mit 25.000 Euro dotierten Listenrennen für zweijährige Stuten, kam es zu einem Dresdener Einlauf. Fashion Queen aus der Zucht, dem Besitz und dem Training von Claudia Barsig siegte vor Nantany aus dem Stall von Stefan Richter. Beide Pferde zeigten viel Speed und überliefen einige Meter vor dem Ziel die Lokalmatadorin Artistica. Siegjockey Michael Cadeddu hatte bereits ein Rennen zuvor mit Nada Alward gewonnen, Claudia Barsig gewann zusätzlich die Abschlussprüfung mit Gondaro.
Ein weiteres mit 25.000 Euro dotiertes Spitzenrennen war die Listenprüfung „Großer Preis des Gestüt Fährhof“. Der klare Favorit Degas kam nie vom Ende des Feldes weg, also sprang der zweite Favorit Wonnemond aus dem Stall von Sascha Smrczek ein und kam zu seinem vierten Sieg in Folge. Der Dreijährige hatte mit seinem Jockey Bayarsaikhan Ganbat bereits am 2. Oktober ein Auktionsrennen auf der Neuem Bult gewonnen.
Ein mit 10.000 Euro dotierter Ausgleich II über 2.000 Meter bot ebenfalls tollen Sport – und das bis zur Ziellinie: der Favorit Bergwind rang Loulou’s Jackpot nieder und sorgte für den zweiten Tagestreffer von Trainer Waldemar Hickst. Der hatte bereits das siebte Rennen mit dem favorisierten Wikileaks für sich entscheiden können.
Die Veranstaltung begann mit einem Heimsieg durch Shinzaro. Der zwei Jahre alte Hengst gewann für Trainer Dominik Moser.
Das Rennen auf den Shirehorses gewann Simon Stokes vor Sascha Smrczek.
6.100 Zuschauer weilten vor Ort; der Umsatz beim Saisonfinale lag bei 200.522,10 Euro.