Sonnenstrom für Produkte aus der Natur

Formeller Start der Photovoltaikanlage mit (von links) Joachim Krügener (Elektrotechnik Ladwig), Peter Valentin Klein (Meyer-Energiesysteme GmbH), Dominik Lübke (Enercity Messstellenservice Strom), Björn Bradtmöller (Geschäftsführung Repha GmbH), Benjamin Schmidt-Strohschnieder (bss architektur) und Ralf Balzer (Repha GmbH). (Foto: G. Gosewisch)

Repha GmbH investiert in moderne Gebäudetechnik

Godshorn (gg). Mehr Platz braucht die Repha GmbH, Traditionsbetrieb für biologische Arzneimittel am Standort Alt-Godshorn 87. Stetig sei der Betrieb in den vergangenen Jahren gewachsen, rund 40 Mitarbeiter sind für die Repha GmbH tätig, so der Hinweis von Geschäftsführer Björn Bradtmöller, der als nächsten großen Schritt den Vertrieb der Produkte im internationalen Markt sieht. Lagerung und Versand der Produkte sollen daher im neuen Betriebsgebäude an der Nürnberger Straße abgewickelt werden, der Neubau ist fast fertiggestellt. Einen ersten Abschluss der Arbeiten gab es nun bei der Gebäudetechnik. Heizung und Kühlung des Betriebsgebäudes übernimmt eine Klimaanlage. Kombiniert ist Luftwärmepumpen-Technik und eine Photovoltaikanlage. Der Energiebedarf liegt bei gut 66 Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr, der zu rund 70 Prozent von der Sonne gespeist werden soll. „Die Investition soll sich in rund zehn Jahren amortisiert haben“, erklärt Joachim Krügener, Elektrotechnik Ladwig. Er zeichnet gemeinsam mit Peter Valentin Klein, Meyer-Energiesysteme GmbH, für die Dimensionierung, Installation und Ausführung der Gebäudetechnik (IBC Solar) verantwortlich.
Involviert war die Stabsstelle Wirtschaftsförderung der Stadtverwaltung mit Thoralf Ohde. Unter seiner Regie gab es ein Kennenlernen der Beteiligten beim Energieeffizienz-Netzwerk mit einem Vortrag der Klimaschutzagentur zum Thema „Wirtschaftlichkeit der Photovoltaik“.
Björn Bradtmöller erklärt zur Investitionsentscheidung: „Die Rohstoffe unserer Arzneimittel sind Pflanzen, sie wachsen mit Sonnenlicht. Es passt zu unserem Selbstverständnis, dass die Sonne nun auch die Energie für unseren Betrieb liefert.“