„Sonst geht es auch mit Händen und Füßen“

Haben jede Menge zu tun (hinten von links): Susanne Cortez, Susanne Waas-Hanssen und Iwan Culjak-Kollmeyer, vorn von links: Stefanie Tiede, Bettina Pfeifer-Krüger und Sandra Jäger. Es fehlen: Rica Wamhoff, Weronika Richter, Johanna Jacubovic, Rebecca Brands und Doris Lange. (Foto: O. Krebs)

Elfköpfiges Team übernimmt Sozialberatungsdienst im Rathaus

Langenhagen (ok). Das Thema Flüchtlinge ist in aller Munde, der Sozialberatungsdienst hat alle Hände voll zu tun – elf Frauen und Männer kümmern sich um Obdachlose, Gemeinwesen oder eben um Verfolgte, die hier eine neue Heimat finden wollen. Grovestraße und das ehemalige Hotel Zollkrug – zwei Unterkünfte, die von zwei Mitarbeiterinnen betreut werden. Susanne Cortez und Stefanie Tiede kümmern sich um die Flüchtlingsunterbringung; Stefanie Tiede auch noch um Familien in Wiesenau und an der Bahnhofstraße. „Ehrenamtliche Dolmetscher unterstützen uns. Sonst geht es auch mit Händen und Füßen“, sagt Stefanie Tiede. Sandra Jäger ist nach eigener Aussage für den Back-Office-Bereich zuständig, kümmert sich zum Beispiel um Belegungslisten, um Schul- und Kitaanmeldungen und hält auch den Kontakt zur Region Hannover. Sie hat also quasi den Überblick über das große Ganze. Genauso wie Fachdienstleiterin Doris Lange und ihre Stellvertreterin Susanne Waas-Hanssen, die auch in der zweiten Etage an der Schützenstraße 2 zu finden und zu sprechen sind. So müssen beispielsweise 13 Deutschsprachförderkurse und Hausaufgabenhilfen koordiniert werden. Neu im Team ist Bettina Pfeifer-Krüger, die mit neun Wochenstunden die Ehrenamtlichen und Helfer unterstützt sowie für die Koordination im MILA (Menschen in Langenhagen), dem Treffpunkt „Netzwerk Flüchtlinge“, zuständig ist. Und Iwan Culjak-Kollmeyer? Der Hahn im Korb im Team, hat den Job des Hausmeisters übernommen. Er hat gern Kontakt mit Menschen und ist beispielsweise auch für die Rufbereitschaft zuständig.
Susanne Waas-Hanssen freut sich, dass die Integration der Flüchtlinge in der Stadt geglückt ist. „Der Alltag ist in vielen Objekten, die mit Angst besetzt waren, wieder eingekehrt.“