„Sophie und ich“

Nicola Behrens (links) und Paula Stöckmann beeindrucken in "Sophie und ich".

Eindringliches Stück in der Aula der IGS

Langenhagen (he). Die Befreiung des Konzentrationslager Ausschwitz jährt sich am 27. Januar zum 66. Mal – auch aus diesem Anlass präsentiert das Theater Löwenherz in Kooperation mit der IGS Langenhagen jetzt noch einmal das Theaterstück „Sophie und ich“ in der Aula des Schulzentrums an der Konrad-Adenauer-Straße. Die Aufführung am morgigen Donnerstag, 27. Januar, beginnt um 10 Uhr, am Freitag, 28. Januar, um 19.30 Uhr.
Das Stück „Sophie und ich“ von Ursula Kohlert handelt von einer Begegnung, die es nie gegeben hat: Was wäre gewesen, wenn Traudl Junge, die als Hitlers Sekretärin zu zweifelhafter Berühmtheit gelangte, mit der mutigen Widerstandskämpferin der Weißen Rose, Sophie Scholl, befreundet gewesen wäre? In drei Zeitsprüngen wird die fiktive Entwicklung dieser Freundschaft in pointierten Szenen und klarer Sprache entworfen: Die erste gemeinsame Zigarette besiegelt die Freundschaft, der Krieg zwingt beide Jugendliche die ersten großen Verluste zu verarbeiten, die Nachkriegszeit erlebt nur eine der beiden – doch im Selbstgespräch, im Traum, bleibt die andere, Sophie, Gesprächspartnerin und Anklägerin. „Sophie und ich“ ist ein Stück über Schuld und Verantwortung, das die Frage nach dem Mitläufertum in eindringlichen Szenen stellt.
Es spielen Paula Stöckmann und Nicola Behrens unter der Regie von Hendrik Becker. Der Eintritt kostet fünf Euro, ermäßigt drei Euro (Gruppen pro Person zwei Euro). Eine Kartenvorbestellung ist möglich unter (01 62) 5 63 16 14 oder becker@theater-loewenherz.de.